Ulm News, 04.09.2025 07:30
Vier Blätter für die Uni: PETA zeichnet vegan-freundliche Mensa aus
Die Tierschutzorganisation hat die die vegan-freundlichsten Mensen Deutschlands ausgezheichnet. Füt die Mensa in der Universität Ulm des Studierendenwerks Ulm gab es satte vier von fünf möglichen Blättern.
Das Angebot pflanzlicher Speisen an deutschen Hochschulmensen werde immer vielfältiger, stellt die Tierschutzorganisation in ihrer MItteilunmg fest. Zum neunten Mal hat PETA bundesweit Universitätskantinen zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema vegane Ernährung befragt. Basierend auf den Antworten der 29 teilnehmenden Studierendenwerke wurden Punkte in Form von grünen Blättern (1 bis 5 in halben Schritten) vergeben und die vegan-freundlichsten Mensen 2025 gekrönt. Die Mensa in der Universität Ulm des Studierendenwerks Ulm hat dabei vier Blätter verliehen bekommen.
„Mit jeder Mahlzeit haben wir die Wahl, Tierleid zu verhindern und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Mit veganen Gerichten gelingt das einfach, lecker und noch dazu gesund“, so Julia Weibel, Fachreferentin bei PETA. „Ein pflanzenbasiertes Speisenangebot deckt die Ernährungsbedürfnisse und -wünsche vieler Menschen ab, die tierische Produkte ablehnen – sei dies aus ethischen, religiösen, umwelttechnischen oder gesundheitlichen Gründen. Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr so viele neue Einrichtungen dazugekommen sind und viele andere ihr Ergebnis vom vergangenen Jahr verbessern konnten.“
Die Mensa in der Universität Ulm des Studierendenwerks Ulm hat sich im Vergleich zum Vorjahresranking um einen Punkt verbessern können. Jeden Tag gibt es dort mindestens ein veganes Hauptgericht. Hinzu kommen Vor- und Nachspeisen sowie pflanzliche Beilagen und eine Auswahl an veganen Snacks. Ab dem kommenden Semester ist eine „Vegane Woche“ geplant.
Die Bewertungskriterien
Die Beurteilungskriterien bezogen sich unter anderem auf das tägliche und vielfältige Angebot an veganen Gerichten sowie die spezielle Schulung des Personals. Auch das vegane Angebot an Vor- und Nachspeisen, Getränken sowie Snacks wurde in die Bewertung einbezogen. Zudem wurde berücksichtigt, ob Aktionswochen oder -tage zum Thema vegane Ernährung veranstaltet werden. In die Beurteilung floss außerdem ein, ob ein Vegan-Tag angeboten oder regelmäßig für rein pflanzliche Gerichte geworben wird. Wie sich die jeweilige Mensa im Laufe der Jahre entwickelt hat, spielte ebenfalls eine Rolle.
Veganes Angebot nimmt zu
Alle 29 teilnehmenden Mensen haben täglich mindestens eine rein pflanzliche Speise im Angebot – meist sogar mehrere. Bei einem Großteil gibt es auch vegane Vor- und Nachspeisen, Snacks und Gebäck. Viele organisieren Mitarbeiterschulungen und Aktionswochen, meist zum jährlichen Welt-Vegan-Tag am 1. November oder zum Veganuary. Einige der ausgewählten Mensen der Studierendenwerke bieten mittlerweile eine vielfältigere Auswahl an veganen Speisen an, weswegen sich alle Vorjahresteilnehmer in diesem Jahr um einen oder einen halben Punkt verbessern konnten. Die Entwicklung zeigt, dass die vegane Ernährung in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Eine 2023 veröffentlichte Studie kam zum Schluss: Werden pflanzliche Gerichte in Hochschulmensen als Standardoption angeboten und Gerichte mit tierischen Produkten nur auf Nachfrage, wird die vegane Mahlzeit zu knapp 82 Prozent gewählt.
Sieger wurde die „Mensa Pasteria Veggie 2.0“ der TU Berlin. Sie hat ein ausschließlich veganes Angebot und ist damit die einzige im diesjährigen Ranking.
Insgesamt bieten die Studierendenwerke einfallsreiche vegane Gerichte wie Burrito Bowl mit Sonnenblumenhack, hausgemachte BratVurst, Blumenkohlburger, mit Chili con Soja gefüllte Tortilla an pikanter Pueblo-Avocado-Salsa oder Bohnen-Bulgur-Pfanne mit Walnüssen und Paprika-Radieschen Dip an.




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