Ulm News, 20.07.2025 07:00
Zoff an der Uferbar in Neu-Ulm behoben - Tribünen werden nach Schwörmontag sofort abgebaut
Nicht, dass die Gäste im Clinch miteinander wären, sondern Uferbar-Pächter Jürgen Pfeifer war stinksauer auf die Stadt Ulm. Sie – besser ein beauftragter Gerüstbauer – hatte ihm die Zuschauertribüne vor die Nase gebaut und damit die Geschäftsfläche minimiert - und damit auch seine Einkünfte.
Doch Stand gestern nach dem Fischerstechen: man konnte sich einigen, dass die Tribünen nun fix nach Schwörmontag und dem Nabada abgebaut werden. Und: an den Stechen und am Nabada darf er - anders als vertraglich vorgesehen - seinen Stand öffnen und ausschenken - zwar kein Bier, aber immerhin Cocktals, etc.
"Ein Unding sei das gewesen", so hatte sich der Pächter, der erfolgreich die – modern gesagt - Pop-up-Gastronomie am Neu-Ulmer Ufer betreibt, noch vor Wochenfrist erzürnt.
Seit fast zwei Wochen war die schöne Sicht nach Ulm perdü – genauso wie die große Fläche für Tische Stühle und Liegestühle – da standen jetzt Tribünen für das Fischerstechen. Der Clou dabei: auf der Ulmer Seite wurden die Tribünen erst später aufgebaut – und wahrscheinlich auch wieder früher abgebaut?
Die dortige Donaugold-Bar, die es ja seit diesem Mai gibt, war davon auch gar nicht beeinträchtigt. Und: die Tribünen auf Ulmer Seite waren für Passanten und Schaulustige geöffnet. In Neu-Ulm durften sie nicht betreten werden und waren deshalb abgesperrt.
Wenn man Passanten und Stammgäste an der Uferbar befragte, war der Tenor: Man kann Geschäftsleuten das Geschäft auch bewusst kaputt machen – deshalb haben wir derzeitso viele Insolvenzen.
Doch nun Rechtsschwenk Marsch: Pächter Jürgen Pfeifer durfte den Stand auch während der turbulenten Festtage aufmachen. Da er nicht die Biermarke der Nabada-Stände hatte, durfte er seine Marke nicht ausschenken, aber dafür alles andere Erfrischende.
Und: Tribünen werden nun nach Schwörmontag und dem Nabade fluchs abgebaut - in Neu-Ulm noch vor denen in Ulm. Wie lange das dauert? "Aufgabaut waren sie in zwei Tagen, dann gehe ich davon aus, dass sie fürs Abbauen nur einen Tag brauchen - das ist ja wesentlich einfacher", sagt Pfeifer am Rande des Fischerstechens gegenüber ulm-news. Na, das hießt ja: spätestens kommenden Mittwoch ist alles wieder normal an der Uferbar Neu-Ulm. Jürgen Pfeifer zeigte sich versöhnlich und mit der Einigung zufrieden.





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