Ulm News, 18.05.2025 10:15
Spektakulärer PlayOff-Auftakt der Uuulmer - fantastischer Sieg über Alba Berlin
ratiopharm ulm bezwingt ALBA Berlin vor ausverkaufter Kulisse in der heimischen ratiopharm arena mit 94:83 und stellt die PlayOff-Viertelfinalserie auf 1:0.
Vor allem im zweiten Viertel ging es dermaßen rund, dass die Albatrosse aus der Waschmaschine nicht mehr rausschauen konnten. Am Schluss zeigten sich - auch die ganz jungen Uuulmer - dermaßen abgezockt.
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Was für ein intensiver Abend, was für eine PlayOff-Atmosphäre und was für ein Hexenkessel in Orange. Bereits vor dem Tip-Off zur heißesten Zeit des Jahres waren alle auf die Viertelfinalserie eingestimmt, welche es zuletzt in der Meistersaison 2022/23 zu bestaunen gab. Nach einigen Gänsehautmomenten, unter der Vertragsverlängerung von Youngster Tobias Jensen, brachten die Mannschaften dann auch das Feuer aufs Parkett. Hitzige Duelle, umstrittene Aktionen und spektakuläre Offensivmomente wechselten sich kontinuierlich ab. Auch der eingelegte Protest aufgrund einer Freiwurfentscheidung brachte die Uuulmer nicht vom eigenen Weg ab – die Reaktion fiel mit einem zwischenzeitlichen 13:0-Run ziemlich deutlich aus. Hinein in Halbzeit zwei gaben die Hausherren angepeitscht von den Rängen weiter den Ton, waren griffig in Defensive und sorgten Ende des dritten Viertels für die höchste Führung der Partie (73:59). Erst als Center Márcio Santos für einen Schreckmoment sorgte und nach einem Kampf um den Ball mit schmerzverzerrtem Gesicht das Feld verlassen musste (32.), kam der Offensivmotor kurzzeitig ins Stocken. Die Uuulmer standen zusammen, bewiesen ihren unbändigen Siegeswillen und stellen die Viertelfinalserie mithilfe eines spektakulären Schlussspurts auf eins zu null. „Das zweite Viertel mit nur 13 zugelassenen Punkten hat das Momentum zu unseren Gunsten geändert und diesen Auftaktsieg ermöglicht“, erklärt Head Coach Ty Harrelson den Schlüsselmoment der ersten Viertelfinalbegegnung. PlayOff-Spektakel in Orange. Nervenkitzel, spektakuläre Momente und große Emotionen. Unterstütze deine Uuulmer auch in Spiel drei der Viertelfinalserie mit ALBA Berlin und sichere dir HIER deine Tickets für die Uuulmer Heimfestung am Samstag, den 24.05. ab 18 Uhr.
Keyplayer: Essengue voller Energie
18 Jahre jung und trotzdem unfassbar verantwortungsbewusst. Noa Essengue bereitete den Gästen aus der Hauptstadt mit seinem energischen Zug zum Korb heute enorme Probleme. Auch am defensiven Ende wusste er seine starke Athletik gut einzusetzen. Am Ende legte der Franzose beachtliche 21 Punkte, 4 Rebounds und 2 Steals auf. Ebenfalls zweistellig punkteten: Justinian Jessup (14 Punkte), Karim Jallow (13), Nelson Weidemann (11) und Ben Saraf (10).
Der Spielverlauf:
Die Gäste aus Berlin erwischten den besseren Start. Eine beachtliche Treffsicherheit von außen und eine gute Physis beim Rebound verhalfen ihnen in den ersten Minuten dabei, sich auf sechs Zähler abzusetzen (3). Doch dann kurbelte Ben Saraf den Uuulmer-Offensivmotor ein erstes Mal an. Er spielte seinen Gegenspieler schwindelig und versenkte einen Dreier, der einen 5:0-Lauf einleitete. Fortan gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Die Albatrosse trafen dennoch hochprozentig aus dem Feld (52.4% FG) und gingen demnach auch mit einer Führung in die erste Viertelpause (20:27). Das zweite Viertel begann mit einer äußerst strittigen Entscheidung. Nachdem die Schiedsrichter ein unsportliches Foul gegen Justin Bean gepfiffen hatten, schickten die Verantwortlichen Justinian Jessup anstatt den gefoulten Márcio Santos für zwei Freiwürfe an die Linie. Als sich nach einem Instant-Review herausstellte, dass der falsche Spieler die Freiwürfe geworfen hatte, revidierten die Offiziellen beide Freiwurftreffer und entschieden auf Ballbesitz ALBA. Nach eingelegtem Protest zeigten sich die Uuulmer unbeeindruckt und ließen angepeitscht von den Rängen schnell Taten folgen. Energizer Jallow leitete einen 13:0-Lauf ein, der die Führung zurückbrachte und das Duell beim Stand von 45:40 in die Halbzeit schickte.
Berlin startete im zweiten Durchgang erneut treffsicher ins Spiel und eroberte sich mit zwei schnellen Dreiern die Führung zurück (21). Die Uuulmer wussten diese dennoch schnell zu kontern. Allen voran Justinian Jessup und Noa Essengue gingen in dieser Phase voran. Da die Hauptstädter massive Foulprobleme auf der Center-Position hatten, attackierten die Orangenen nun öfter den Korb. Knapp drei Minuten vor Schluss brachte Weidemann die Führung erstmals in den zweistelligen Bereich. Per Korbleger erhöhte Plummer zur letzten Viertelpause auf 13 Zähler (75:62). Zum Start ins erste Viertel musste Center Marcio Santos verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nach der kurzen Unterbrechung starteten die Gäste einen 5:0-Lauf, welcher Harrelson zur Auszeit zwang. Nelson Weidemann setzte für den Schlussspurt an und machte den Vorsprung zweistellig, um auf Sieg zu stellen – Endstand: 94:83.
Orange Mixed-Zone
Head Coach Ty Harrelson: „Das zweite Viertel mit nur 13 zugelassenen Punkten hat das Momentum zu unseren Gunsten geändert und diesen Auftaktsieg ermöglicht. Heute haben wir 24 Ballverluste forciert und physisch stark dagegengehalten. Kombiniert man die Momente, welche wir uns über eine konsequente Teamleistung kreiert konnten, haben eben diese am Ende den Unterschied gemacht. Wir wussten, dass Berlin sehr reboundstark ist und ein gutes Stellungsspiel unter dem Korb vorzuweisen hat. Auch wenn wir heute einige zweite Chancen zugelassen haben, konnten wir doch viele Offensivsequenzen mit unserer griffigen Defensive kompensieren. Kompliment an meine Spieler."
Forward Noa Essengue: „Das sind die PlayOffs. Wir wussten, dass es ein hartes und physisches Spiel heute wird, darauf haben uns unsere Coaches gut eingestellt. Der Support von unseren Fans war heute wieder richtig gut, sie haben uns wie immer über weite Phasen des Spiels tragen können. Unsere gute und energische Defensive war am Ende dann der Schlüssel zum Sieg.“




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