Ulm News, 10.05.2025 18:30
Heute das Topspiel des 33. Spieltags: Hamburger SV - SSV Ulm - und die Spatzen müssen richtig ran
Münster hat gestern Abend mit 2:0 gegen der Hertha gewonnen. Damit liegen Westfestfalen 6 Punkte vor Ulm und haben das bessere Torverhältnis (plus vier). Damit wird das Spiel der Ulmer heute mega brisant.
Der sportliche Sportbericht und die SpieltagsPresseKonferenz (noch ohne das Münsterergebnis von gestern Abend).
Hier noch die Spieltags-Pressekonferenz.
Am 33. Spieltag der 2. Bundesliga 2024/2025 trifft der SSV Ulm 1846 Fussball auf den Hamburger SV. Im Topspiel, das am morgigen Samstag, 10.05.2025 um 20.30 Uhr beginnt, steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel.
Während der HSV mit einem Sieg den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machen könnte, kämpfen die Spatzen weiterhin gegen den Abstieg an. Das Spiel seht ihr live und bei SkySport und SPORT1.
DER GEGNER
Seit dem Abstieg aus der Bundesliga vor sieben Jahren ist das große Ziel des Hamburger SV der Wiederaufstieg ins deutsche Oberhaus. Trotz einiger Höhen und Tiefen, einer Trainerentlassung und einer kleinen Schwächephase im Saisonendspurt besteht am Samstag die Chance den Aufstieg klar zu machen. Und das obwohl der Start in die Saison alles andere als vielversprechend verlief. Nach 13 Spielen musste der damalige Trainer Steffen Baumgart seinen Hut nehmen. Seine Mannschaft stand zu diesem Zeitpunkt mit 20 Punkten auf Platz 8 der Tabelle. Auf Baumgart folgte Merlin Polzin, der zuvor noch nie eine Profi-Mannschaft als Chef-Trainer betreute. Der Schritt bewies sich trotzdem als richtig, denn Polzin führte die Mannschaft mit einem Punkteschnitt von 1,89 an die Spitze der 2. Bundesliga. Wie bereits in vergangenen Spielzeiten strauchelte der HSV dann aber auch unter Polzin im Saisonendspurt. Allerdings konnte keine der anderen Mannschaften die Schwächephase der Hamburger nutzen und vorbei ziehen. Nach dem 4:0 Sieg gegen Darmstadt 98 am abgelaufenen Spieltag führen die Rothosen die Tabelle aktuell mit 56 Punkten an. Der Abstand auf Platz 3 beträgt vier Punkte. Mit einem Sieg am Samstag könnten die Hamburger also unabhängig davon, was die Konkurrenz macht den sicheren Aufstieg feiern.
Die Vorfreude auf den möglichen Aufstieg spürt natürlich auch Merlin Polzin: „Es herrscht eine sehr positive Stimmung. Wir denken nicht daran was Negatives passieren könnte, sondern freuen uns auf das was passiert. […] Wir werden sicher nicht den Fehler machen uns irgendwie schon zu fühlen, als wäre irgendwas sicher, sondern wir wissen was ansteht und freuen uns darauf.“
Trotzdem warnt er davor die Erwartungen für das Spiel am Samstag zu hoch anzusetzen: „Wahrscheinlich wird es am Samstagabend kein Spektakel werden, die Ulmer spielen einen sehr ekligen Fußball, auf eine positive Art (…). Es wird kein Spiel werden, in dem 90 Minuten alles auf unsere Art und Weise funktioniert, weil es für beide Mannschaften um extrem viel geht. Was mir wichtig ist, ist zu sagen, dass jeder der das Privileg hat ein Ticket bekommen zu haben weiß, sobald er das Stadion betritt ist für jeden einzelnen Fan die Aufgabe die Mannschaftmaximal zu pushen.“
Für eine enge Partie sprechen auch die Ergebnisse der Ulmer: „Natürlich zeichnet die Ulmer aus (…), dass die Spiele nie mit einer großen Tordifferenz ausgegangen sind, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung, das wissen wir natürlich auch. Es geht nicht darum ein Spektakel abzuliefern, sondern es geht darum bereit zu sein, es geht darum im Kopf in den Beinen, aber vor allem im Herz bereit zu sein.“
LAGE BEI DEN SPATZEN
Für die Spatzen ist die Partie nicht weniger brisant. Nach den Ergebnissen des letzten Spieltags ist man wieder auf den 17. Tabellenplatz gefallen und steht drei Punkte hinter Preußen Münster und dem Relegationsplatz. Für ein Endspiel am 34. Spieltag müssen die Ulmer an diesem Wochenende mindestens gleich viele Punkte holen wie die Münsteraner, die bereits am Freitag Abend gegen Hertha BSC spielen. Sollte der Punkteabstand bei drei Punkten bleiben oder kleiner werden, kommt es am letzten Spieltag zum Showdown im Donaustadion, wenn die Spatzen im direkten Duell auf Münster treffen.
Robert Lechleiter will sich davon aber nicht ablenken lassen und setzt den Fokus voll auf das eigene Spiel: „Auf die anderen zu schauen macht keinen Sinn. Wir müssen uns auf unsere Aufgaben konzentrieren und das werden wir auch tun. Dass wir das Ergebnis am Freitag wahrnehmen ist selbstverständlich und ganz normal, aber es geht darum die Mannschaft darauf vorzubereiten, was uns in Hamburg erwartet, mit dem Ziel dort auch gewinnen zu wollen und gewinnen zu können.“
Auch mit der Situation in Hamburg, rund um den möglichen Aufstieg will sich Lechleiter nicht beschäftigen: „Damit müssen wir gar nicht umgehen. Das bekommt man medial natürlich mit, was in Hamburg los ist (…) aber es ist ein Spiel, auf dem für beide viel Druck drauf ist, auch für den HSV. Von dem her fahren wir nach Hamburg ganz klar mit dem Ziel das Spiel zu gewinnen. […] Und wir fahren da nicht alleine hin, sondern mit knapp 5000 Ulmern, die man im Stadion dann auch mehr als wahrnehmen wird.“
„Es wir ein Spagat sein aus kontrollierter Offensive und mutig nach vorne spielen und die Torchancen, die wir bekommen dann verwerten,“ fasst Lechleiter die taktische Herangehensweise für Samstag kurz und knapp zusammen.
Was den Kader angeht, kann Robert Lechleiter für die anstehende Partie fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich ein Einsatz von Kapitän Johannes Reichert ist fraglich, der nach seiner Verletzung am Oberschenkel nach wie vor noch nicht ganz fit ist.
HISTORIE
Wie vor 25 Jahren? – Das letzte und bisher einzige Mal, dass die Spatzen zu Gast im Volksparkstadion in Hamburg waren, ist 25 Jahre her. Am 11. März 2000 gab es einen 1:2 Auswärtssieg für die Ulmer.
Hier nochmals die Spieltags-Pressekonferenz.





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