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Ulm News, 01.05.2025 19:32

1. May 2025 von Thomas Kießling
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Ein Messie-Haus in Bermaringen brennt aus - Rauch in 10 km noch zu sehen


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Lizenz: © copyright

Fotograf: Thomas Heckmann

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Vollkommen ausgebrannt ist heute Morgen am 1. Mai ein Wohnhaus im Bausteinen Stadtteil Bermaringen. Gegen halb zehn Uhr morgens waren die Feuerwehrleute noch mit dem Aufbau ihres traditionellen Maihocks beschäftigt, als der Alarm einging.

Eine zehn Kilometer weit sichtbare Rauchwolke wies den Weg zu dem brennenden Einfamilienhaus. Anfangs bestand die Befürchtung, dass der dort alleine lebende 75-jährige Mann sich noch im Gebäude befindet.

So musste die Feuerwehr sich um die Personenrettung kümmern, ohne die Löscharbeiten zu verzögern. Der Mann fand sich dann schnell in der Nachbarschaft und wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten konnten nur noch von außen stattfinden, da es sich um ein Holz-Fertighaus handelt und unklar war, ob die Holzböden noch tragfähig genug sind, um darauf zu laufen.

Auch von außen gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, da das Grundstück komplett zugewuchert ist. So wurde auch eine zweite Drehleiter aus der Nachbarstadt Blaubeuren angefordert, um das Gebäude von außen zu kühlen und durch das Abdecken des Daches Zugang zum Inneren zu bekommen.

Nachbarn berichteten, dass in dem Gebäude schon lange Strom und Wasser abgestellt sind, Unrat würde sich in den Gängen und Räumen stapeln. Im Dachgeschoss hat der Mann offensichtlich Tauben gehalten, die immer wieder zurückkehren wollten, doch wegen der Drehleitern über dem Haus dann den Anflug wieder abbrachen.

Neben über 30 Feuerwehrleuten aus Blaustein kam auch Unterstützung durch die Führungsgruppe Blautal und die Drohnenstaffel des Alb-Donau-Kreises, die von oben mit einer Wärmebildkamera wichtige Hinweise zur Brandausbreitung lieferten. Statiker des Technischen Hilfswerk Blaubeuren sind vor Ort, um eine mögliche Einsturzgefahr des Gebäudes zu beurteilen.

Getränke und Verpflegung für den stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr bei Temepraturen über 20 Grad holten die Feuerwehrleute von ihrem eigenen Maihock, der von einer Rumpfmannschaft weiterbetrieben wurde. Die Polizei Ulm versucht nun, die Brandursache zu ermitteln. Der Sachschaden wird vorläufig mit rund 400 000 Euro beziffert.

Text/Fotos: Thomas Heckmann



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