Ulm News, 30.04.2025 09:45
Auch vierte Person nun gestorben nach fatalem Verkehrsunfall zwischen Ulm und Thalfingen
Wie die Polizei aktuell mitteilt, erlag nun auch der schwer verletzte 87-jährige Beifahrer des VW am heutigen Dienstag seinen Verletzungen.
Am Freitag spät abends kamen nunmehr vier bei einem tragischen Verkehrsunfall in Ulm ums Leben, als ein 21-Jähriger mit seinem Fahrzeug ins Schleudern gerät. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß.
Gegen 23.00 Uhr fuhr am Freitagaband ein 21-Jähriger Fahrer mit seinem Mercedes Benz, AMG, die K9913 von Thalfingen in Fahrtrichtung Ulm. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Pkw auf wohl regennasser Fahrbahn mit seinem Pkw ins Schleudern. Hierbei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem mit drei Personen besetzten, entgegenkommenden VW Touran.
Durch den Aufprall der beiden Fahrzeuge wurde der Mercedes Benz nach links von der Fahrbahn abgewiesen. In der Folge kam dieser an einer Böschung zum Stehen. Der VW Touran wurde in Folge des Unfalls nach rechts in den Grünstreifen abgewiesen und drehte sich. Im Anschluss kam der Pkw ebenfalls an einer Böschung zum Stehen.
Der 21-jährige Fahrer des Mercedes Benz aus dem Kreis Böblingen verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die 81-jährige Fahrerin des VW Touran wurde zunächst aus ihrem Fahrzeug geborgen. Sie verstarb jedoch in der Folge aufgrund ihrer schweren Verletzungen in einer Klinik.
Für eine 77-jährige Mitfahrerin im VW Touran kam jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.
Der Beifahrer des VW Touran wurde bei dem Unfall erlag nun heute seine schweren Verletzungen. Ob es sich um den Halter des VW Touran handelt, konnte die Polizei bislang noch nicht sagen.
Er wurde durch Rettungskräfte in eine Klinik gebracht. Die drei Insassen des verunfallten Pkw stammen aus dem Alb-Donau-Kreis.
Der Verkehrsdienst Laupheim hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Zur Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft Ulm zudem die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Schaden wird auf insgesamt ca. 80.000 Euro geschätzt. Die beiden Pkw wurden durch Abschlepper geborgen.
Die K9913 war in beide Richtungen bis heute Morgen um 8.15 Uhr komplett gesperrt.
Während der Unfallaufnahme waren starke Kräfte des Polizeipräsidiums Ulm eingebunden. Ebenfalls war die Polizei aus Bayern eingesetzt. Die Feuerwehr Ulm war mit 14 Einsatzkräften und fünf Einsatzfahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls war die Straßenmeisterei aus Ulm und Neu-Ulm im Einsatz.
Text und Fotos: Thomas Heckmann




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