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Ulm News, 02.05.2017 19:13

2. Mai 2017 von Ralf Grimminger
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SPD-Kreisvorsitzender Martin Ansbacher mit 100 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt


„Die Martins haben einfach einen Lauf!“ schrieb Versammlungsleiter Martin Rivoir begeistert im Verlauf der SPD-Jahresversammlung auf facebook: Der SPD-Kreisvorsitzende Martin Ansbacher war mit 100 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. 

Zuvor hatte Martin Ansbacher der Mitgliedschaft mit einem Rückblick Rechenschaft abgelegt: „In den letzten zwei Jahren war von der politischen und emotionalen Bandbreite her alles dabei, was einem als politisch Verantwortlichem passieren kann. Schmerzliche Niederlagen mussten verarbeitet werden. Aktuell überwiegen jedoch wieder die Freude und Euphorie. „Nun freuen wir uns über starke Umfragewerte und den großen Zuspruch den die SPD erhält und der sich in zahlreichen Neueintritten manifestiert “, sagte Ansbacher.
Die Amtszeit war stark geprägt von Wahlkämpfen (OB-Wahl und Landtagswahl), die für die SPD keine guten Ergebnisse brachten. Nach der USA-Wahl stiegen die Eintrittszahlen und im Januar mit der Kandidatur Martin Schulz erlebte die SPD dann einen anhaltenden Höhenflug, der sich nicht nur in neuen Mitgliedern, sondern auch guten Umfrageergebnissen und dem nicht mehr utopischen Willen ausdrückte, ab Herbst den Bundeskanzler zu stellen. Seit Jahresanfang konnte sich die Ulmer SPD über fast 30 Neueintritte freuen. „Die Ulmer SPD war sehr fleißig in den letzten beiden Jahren.“, so Ansbacher in seinem Rückblick. Dies drücke sich nicht nur in den zahlreichen Veranstaltungen zu wichtigen Themen wie TTIP und CETA (große Veranstaltung mit dem Europaabgeordneten Peter Simon), aber auch zur Flüchtlingspolitik mit dem Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci und zu Industrie 4.0 aus. Die Ulmer SPD hat sich beispielsweise auch inhaltlich klar zum Bundeswehreinsatz in Syrien, der Vorratsdatenspeicherung sowie dem Tarifeinheitsgesetz positioniert.
Martin Ansbacher lobte auch die Arbeit der Arbeitsgemeinschaften von sozialdemokratischen Frauen und Jusos, beide seien mit vielen interessanten Veranstaltungen aktiv gewesen, ebenso wie die Ortsvereine.
Mit einem Ausblick auf die kommende Amtszeit des Kreisvorstandes bewarb sich Ansbacher erneut um den Vorsitz: Nach der Nominierung von Martin Schulz mit 100 Prozent Zustimmung gelte nun alle Aufmerksamkeit der Bundestagswahl im Herbst. „Bei unserem Programm wird es um Gerechtigkeit, um Respekt und um Würde gehen“, zitierte Ansbacher seinen Namensvetter Martin Schulz. Zu den diskutierten Änderungen an der Agenda 2010 und den Hartz-IV-Bestimmungen kündigte Ansbacher eine Veranstaltung mit einem Richter des Ulmer Sozialgerichts an.
Ein Herzensanliegen ist ihm persönlich der Syrien-Krieg, der die Flüchtlingsbewegung nach Deutschland mit ausgelöst hatte. „Ich kann und will mich einfach nicht mehr mit den tagtäglichen, schrecklichen Bildern von Krieg und Verwüstung abfinden, die uns abstumpfen lassen und das wahre, grausame Ausmaß dieser humanitären Katastrophe nicht mehr verdeutlichen.“, so Ansbacher.
Der Kreisvorsitzende will auch deshalb mit seinen Genossen über die europäische Außen- und Friedenspolitik diskutieren. Vor dem Hintergrund der anstehenden Wohnungsbaudebatte im Ulmer Gemeinderat kündigte Ansbacher eine große Mitgliederversammlung zu diesem Thema an. „Bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit geringerem Einkommen ist eine Kernforderung sozialdemokratischer Politik, die die Ulmer SPD mit Nachdruck verfolgt. Ebenso wollen wir einen Wohnungs- und Grundstücksmarkt ermöglichen, in dem alle Einkommensgruppen ein gutes Angebot finden können.“, so Kreisvorsitzender Martin Ansbacher.
Auch seine beiden Stellvertreter Daniela Harsch und Georgios Giannopoulos wurden wiedergewählt, Kassierer ist weiterhin Günter Stiffel (ebenfalls 100%) un d Holger Oellermann bleibt Schriftführer. Bei den Beisitzern wurden Petra Bergmann, Hans-Georg Butz und Ulrike Schanz bestätigt. Neu sind für die nächsten zwei Jahre Constanze Abendroth, Ulrike Häufele und Matthias Lamprecht gewählt.



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