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Ulm News, 16.03.2025 11:00

16. March 2025 von Thomas Kießling
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Hoppala – der plötzliche Trainerwechsel bei den Spatzen hatte wohl noch einen anderen Grund


Plötzlich steht des Geschäftsführers Begründung von dieser Woche in einem ganz anderen Licht: „Der Punkt war gekommen, an dem wir reagieren mussten“, sagte Markus Thiele bei uns auf ulm-news. Doch was zwei Digital-Plattformen herausgefunden haben wollen, hört sich ganz anders an: „Wörle plötzlich bei Paderborn im Gespräch – Ulm sauer - ein Trainerwechsel mit Doppel-Folgen“

Wie transfermarkt.de und liega-zwei.de sagen, liest sich wie in einem spannenden Trainer-Wechsel-Dich-Spiel mit mehreren Kandidaten, die alle wieder unterkommen.

Es gibt dazu zwei Kausalketten: Paderborns Trainer Luka Kwasniok wollte vor Weihnachten eigentlich zum HSV, als dort die Trainerfrage aufkam. Doch der SCP ließ ihn nicht ziehen – Kwasniok sauer – und der SC Paderborn sauer.

Nun kommt eine weitere Ebene hinzu: VfB Stuttgart – Trainer Sebastian Hoeneß sauer mit seinem Leistungsträgern, weil dieses Jahr weit weniger zusammengeht als im vergangenen – und man die Abgänge Guirassy, Anton und Ito nicht hat kompensieren können. Sebastian Hoeneß soll laut Medienberichten eine Ausstiegsklausel aus seinem Vertrag haben, was wohl RB Leipzig mitbekommt und bei Hoeneß für den Sommer anfragt. Die Sachsen sollen mit Trainer Marco Rose unzufrieden sein, man trete nicht in die Phalanx von Bayern und Bayer ein, sondern auf der Stelle.

Langsam kommt Struktur in die Story:

Wenn also Hoeneß im Sommer zu Leipzig geht, könnte Lukas Kwasniok zu Stuttgart, der dort wohl schon im Gespräch ist. VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hatte diese Position davor in Paderborn – auch Nationalspieler Chris Führich war vor dem VfB beim SCP – aber Zweiteres ist eher eine Randnotiz.

Und nun: Die Paderborner hätten wohl jüngst bei Tom Wörle angefragt, ob er nach Ost-Westfalen kommen wolle. Wörle berichtet dies entweder dem SSV Ulm – was ja auch fair wäre, oder dieser kriegt es so raus – und ist so oder so sauer, weil in der augenblicklichen Situation Gespräche mit anderen Vereinen kontraproduktiv sein, da ja Ulm massiv gegen den Abstieg kämpft. Voller Fokus auf den Abstiegskampf sieht anders aus.

ulm-news hat diesbezüglich die finanzielle Dimension 3. Liga zu 2. Liga diese Woche schon aufgezeigt: allein der Unterschied bei den Fernsehsehgeldern beträgt 1,5 Mio. zu 7,9 Mio. Euro. Das ist ein Quantensprung. Ein Abstieg würde die Ulmer wieder von – sagen wir es drastisch – bei null anfangen lassen.

Tom Wörle soll laut transfermarkt.de ernsthafte Gespräche dementiert habe. Allerdings wären sie  – ob nun mit oder ohne Abstieg im Hintergrund – legitim, es dreht sich nämlich um Profi-Sport.

Aber: keine Siege in der Liga, dafür Gespräche mit dem Liga-Konkurrenten: der SSV soll wohl aus doppeltem Grund die Reißleine gezogen haben und dafür U19-Trainer Robert Lechleiter auf die Chef-Trainer-Poolposition gesetzt.

Das kann im kommenden Sommer alles so kommen, muss es aber nicht, denn schließlich müssen erst die Verträge unterschrieben sein. Den ersten Aufschlag muss wohl Sebastian Hoeneß machen, dann, ja dann käme das Trainerkarussell ins Laufen.

Es geht insgesamt natürlich immer um die sportliche Entwicklung, um Erfolge und Karriere, aber auch um das Finanzielle. Diese müssen wir mal  – und das ist man ja von ulm-news gewöhnt, dass wir uns auch um diesen Aspekt kümmern –  aus Trainersicht betrachtet:

Würde denn Sebastian Hoeneß Marco Rose beerben, dann schreibt uns www.EM 2024.org (jeweils Jahresgehalt):

 

FC Bayern München

Vincent Kompany

9 Mio.

Bayer Leverkusen

Xabi Alonso

6 Mio.

RB Leipzig

Marco Rose

4,5 Mio.

Borussia Dortmund

Niko Kovac

3 Mio.

VfL Wolfsburg

Ralph Hasenhüttl

2,5 Mio.

VfB Stuttgart

Sebastian Hoeneß

2 Mio.

 

SC Paderborn                Lukas Kwasniok  300.000 €

SSV Ulm                       Tom Wörle 175.000 € /

                                               Robert Lechleiter: U19 Vertrag: ggf. 120.000 €

Das sind ja dann doch einige interessante Sprossen auf der (finanziellen) Karriereleiter.  

 

Und wir gehen noch schnell zu den weltweiten Spitzenverdienern:

  • Diego Simeone – Atlético Madrid: 30 Millionen Euro (sehr überraschend, dass er auf Position 1 liegt)
  • Pep Guardiola – Manchester City: 25 Millionen Euro
  • Carlo Ancelotti – Real Madrid: 15 Millionen Euro
  • Mikel Arteta – FC Arsenal: 12 Millionen Euro
  • Erik Ten Haag – Manchester United: 11 Millionen Euro

Für einen Genannte haben wir noch keinen Posten gefunden. Marco Rose. ulm-news tippt, nachdem er schon Leipzig und Dortmund durchhat: entweder ein Job in England, oder aber Bayer Leverkusen, wenn Xavi Alonso im Sommer zu Real Madrid wechseln würde, was die Gerüchteküche behauptet – Carlo Ancelotti soll wohl in Rente gehen – aber bei 15 Mio. Euro?). Aber die Geschichte endet hier, weil sonst wird es uferlos.



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