Ulm News, 16.09.2011 15:53
Anspannung beim Ostalbderby ist groß
Spannender könnte das jüngste Ostalb-Derby zwischen dem VfR Aalen und dem 1. FC Heidenheim derzeit kaum sein. Die Partie am Samstag wird um 14 Uhr in der Scholz-Arena von Schiedsrichter Tobias Welz (34) aus Wiesbaden im Aalener Rohrwang angepfiffen.
Beide Clubs sind mit unterschiedlichen Zielen, in die Drittliga-Saison gestartet. Aalen hat sich einen sicheren Mittelfeldplatz vorgestellt und will nicht wie im vergangenen Jahr bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpfen. Der FCH ebenfalls möglichst bald die nötigen 45 Punkte, die zum Klassenerhalt reichen, sichergestellt haben. Aber auch in naher Zukunft in die zweite Liga aufsteigen will. Bis vor Kurzem war das Schmidt-Team hinter Jahn Regensburg auf Platz zwei und hat es nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Freitag (0:1) beim VfB Stuttgart II versäumt, die Tabellenführung zu übernehmen. Unter der Woche die zweite Niederlage zuhause gegen den VfL Osnabrück folgen lassen. Auch die Hausherren unterlagen trotz vieler Torchancen letztendlich unglücklich beim Aufsteiger Preußen Münster mit 0:1. Dies macht die ganze Sache umso spannender ist man sich auf der Ostalb im klaren. Wir sind jedenfalls auf Augenhöhe sagt Aalens Coach Ralph Hasenhüttl (44) müssen aber endlich unsere Chancen zu Toren machen machen!“ Ähnliche Probleme hat derzeit auch die Mannschaft von Heidenheims Kollegen Frank Schmidt (37). Nach zwei Niederlagen haben wir die Chance um dies wieder geradezubiegen, und wissen was wir zu tun haben. Wir werden unseren Plan durchziehen, so der neuerdings von Alemannia Aachen umworbene FCH-Coach, der gerade mal drei Punkte vor dem VfR auf Platz sechs steht!“ Die Gastgeber als vierzehnter zwar nur drei Punkte hinter den Brenzstädtern, aber auch nur fünf Punkte von den Absteigerplätzen entfernt, bei einem Sieg aber mit Heidenheim gleichziehen können, zumal die Aalener seit vier Spielen ohne Sieg sind und immer wieder von der Abschlussschwäche geplagt sind. Dennoch grassiert das Derbyfieber auf der Ostalb, wo dies kein normales Spiel werden wird“, wie Hasenhüttl glaubt, und auf einen knappen Ausgang, der Seinen hofft. Sieger wird auf jeden Fall der VfR Kassier sein zumal in Aalen über 6000 Tickets und in Heidenheim über 1000 Karten abgesetzt wurden, sodass man mit 10 000 Zuschauern in der Scholz-Arena rechnet. Waldemar Peter



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