Ulm News, 08.08.2024 14:52
Zahlreiche Verstöße bei Schwerverkehrskontrollen festgestellt
Am Mittwochabend nahm die Autobahnpolizei Memmingen schwerpunktmäßig Fahrzeuge des gewerblichen Güterverkehrs unter die Lupe.
Bei der Kontrolle eines 59-jährigen Kraftfahrers, der mit einem Sattelzug unterwegs war, stellten die Beamten fest, dass er die Wochenlenkzeit deutlich überschritten und die Wochenruhezeit unterschritten hatte. Die Anzeige wird an das Bundesamt für Logistik und Mobilität übersandt.
Bei der Auswertung der Daten des digitalen Kontrollgeräts eines 27-jährigen Berufskraftfahrers aus den Niederlanden fiel den Kontrollkräften auf, dass der Mann deutlich zu schnell unterwegs gewesen war. Nach Abzug der Toleranz hatte er die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h noch um über 20 km/h überschritten. Gegen ihn leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren ein. Da er keinen Wohnsitz in Deutschland vorweisen konnte, entrichtete er für die zu erwartende Geldbuße mit Gebühren und Auslagen eine Sicherheitsleistung im unteren dreistelligen Bereich.
Außerdem war bei einem Lkw mit osteuropäischer Zulassung das Beförderungspapier zum geladenen Gefahrgut nicht vorschriftmäßig ausgefertigt worden. Der 53-jährige Fahrer entrichtete stellvertretend für den Beförderer eine Sicherheitsleistung im unteren dreistelligen Bereich. Die Anzeige geht an das Bundesamt für Logistik und Mobilität.
Bei der Kontrolle eines Kleintransporters mit polnischer Zulassung stellten die Polizeikräfte fest, dass die Abgasnachbereitungsanlage nicht funktionierte. Die Weiterfahrt untersagten sie dem Fahrer deshalb. Der Mann entrichtete wegen Wohnsitzes im Ausland eine Sicherheitsleistung im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Anzeige wird an das Landratsamt Neu-Ulm übersandt.
Zudem stellten die Kontrollkräfte bei einem 41-jährigen Berufskraftfahrer fest, dass seine Fahrerlaubnis aktuell gesperrt war. Er durfte die Fahrt mit seinem Sattelzug deshalb nicht fortsetzen. Seine Spedition organisierte einen Ersatzfahrer. Wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren ein. Abschließend bemerkten sie bei ihm auch noch, dass die Unternehmensanmeldung fehlte und der letzte Unternehmensdownload zu lange zurücklag. Deshalb leiteten sie gegen die Verantwortlichen seiner Spedition ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Wegen Firmensitz im Ausland entrichtete der Fahrer stellvertretend eine Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Bereich.
Bei der Kontrolle eines polnischen Kleintransporters ermittelte die Polizei, dass der 19-jährige Fahrer insgesamt sechs Beförderungen innerhalb Deutschlands durchgeführt hatte, obwohl nur drei erlaubt gewesen wären. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gemäß des Güterverkehrsgesetzes ein. Wegen Firmensitz im Ausland entrichtete der Fahrer stellvertretend für das Unternehmen eine Sicherheitsleistung im niedrigen vierstelligen Bereich.



Highlight
Weitere Topevents
Närrisch am Arbeitsplatz: Das ist erlaubt
Nicht mehr lange und das närrische Treiben erreicht seinen Höhepunkt. Während die einen den...weiterlesen
Ein Trümmerfeld auf der Autobahn - schwerer Unfall heute Früh blockiert stundenlang A8 bei Dornstadt
kein guter Wochenstart: ein wahrliches Trümmerfeld auf der Autobahn, vier Verletzte und stundenlanger...weiterlesen
Neue Verkehrsführung beim Blaubeurer Ring in Ulm überfordert viele Autofahrer
Die komplette Sperrung der Blaubeurer-Tor-Brücke hat Ulm am Samstag zum Dauerstau auf der Bundesstraße...weiterlesen
Dieb zückt in Ulmer Hirschstraße Messer
Am Dienstag soll einem 17-Jährigen Geld aus der Tasche gefallen sein. Ein Unbekannter hob sie auf und...weiterlesen
Fachkräftebrücke mit Südafrika – spannend: nun mit Insight Trip Südafrika - künftige Azubis, ihre Berufsschulen und Facharbeiter werden besucht
Das Unternehmerehepaar Roxanne und Michael Kreutle mit Sitz in Munderkingen hat eine Fachkräftebrücke...weiterlesen
Nächstes Kapitel im Fall: eine Erbschaft unter den Nagel gerissen und als Stiftungs-Verwalter auch noch bereichert
Der Fall ist höchst prätentiös: Offenbar gibt es einen Neu-Ulmer Notar, der einem anderen Notar a.D....weiterlesen
Erneut Schüsse in Gaststätte
In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei geben beide bekannt:...weiterlesen
Schwerer Verkehrsunfall bei Frontalzusammenstoß bei schneeglatter Fahrbahn
Am 25.01.2026 gegen 16.45 Uhr ereignete sich auf der B 12 Höhe Germaringen ein schwerer Verkehrsunfall....weiterlesen







