Ulm News, 30.07.2024 23:04
Uferbar und Uferbar – beide funktionieren bestens
Was haben doch die Ulmer neidisch geschaut, als auf Neu-Ulmer Seite eine Pop-up Bar geschaffen wurde und glänzend funktionierte und viele Leute am Ufer saßen und sitzen und - und - und. Nun: die Ulmer Uferbar funktioniert auch bestens - zwei Tage nach der offiziellen Eröffnung.
Das „Blumencafé“, bekannt vom Wochenmarkt auf dem Münsterplatz, bekam den Zuschlag bei der städtischen Ausschreibung für eine Ulmer Uferbar. Als „LaFleur & Friends" wollen sie die Donauwiese - so versprechen es die Betreiber - zu einem „place to be" machen.
Am vergangenen Sonntag (28. Juli) war die offizielle Eröffnung – innoffiziell ja schon an Schwörmontag, nachdem die Bar in der Schwörrede schon propagiert wurde.
Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher zeigte sich hoch erfreut über die rasche Umsetzung der Idee einer Uferbar und war auch beim Start - inklusive Fassanstich - vor Ort.
Das Team um Markus Müller überzeugte mit der Idee, in der dreimonatigen Testphase das erfolgreiche Café-Konzept vom Wochenmarkt unter dem Motto "LaFleur & Friends" auf die Donauwiese zu übertragen und sich Schritt-für-Schritt an den neuen Ort und das Publikum heranzutasten. Der mobile Caféwagen wird bei gutem Wetter jeden Tag an seinen Standort unterhalb des Metzgerturms gefahren und abends wieder abtransportiert - auch um nächtlichen Beschädigungen vorzubeugen. Mittwochs und samstags, wenn Wochenmarkt ist, steht der Wagen vormittags auf dem Münsterplatz und erst am Nachmittag auf der Donauwiese. Das auch im Bereich Floristik erfahrene Müller-Team möchte eine zum Standort passende Atmosphäre schaffen, von "chillig" bis elegant, je nach Anlass. Es gibt Sitzgelegenheiten an kleinen Tischen mit Cafébestuhlung und Liegestühlen, inklusive Sonnenschutz für Sommertage.
Die Öffnungszeiten sollen flexibel und wetterabhängig gestaltet werden. "Wir werden uns an die optimalen Öffnungszeiten herantasten. Maßstab sind für uns die Wünsche unserer Gäste", sagt Markus Müller. Die Regeln für die Außenbewirtschaftung erlauben - einheitlich im gesamten Stadtgebiet - eine Öffnung von Sonntag bis Donnerstag bis 23 Uhr. Von Freitag bis Samstag sowie an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen darf bis 24 Uhr im Freien bewirtet werden. Müller plant ein vielseitiges Getränke- und Essensangebot: Neben klassischen Kaffeespezialitäten und Erfrischungsgetränken gibt es auch Alkoholisches wie Bier oder Aperol, allerdings werden keine Spirituosen ausgeschenkt. Die auf dem Müllerschen Wochenmarkt-Stand beliebten „Pommeswaffeln" gibt es auch in der Uferbar. Gerne würde Müller auch Obst vom Wochenmarkt anbieten, und an Sonn- und Feiertagen soll es ein kleines Frühstücksangebot geben. Als Besonderheit sind gefüllte Picknickkörbe inklusive Mietdecken geplant.
Und damit ist der Erfolg der Neu-Ulmer Uferbar von Jürgen Pfeiffer und seinem tollen Team in keinster Weise geschmälert, und sein tolles Angebot wird von allen Gästen sehr geschätzt – einfache Losung: Ulm und Neu-Ulm können tatsächlich zwei Ufer-Bars vertragen – und das ganz, ganz locker.
Foto: OB Martin Ansbacher (li.) und Markus Müller.



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