Ulm News, 05.09.2011 18:26
Unbekannter schlägt Angestellten in Spielothek nieder
Ein Angestellter einer Ulmer Spielothek ist am späten Sonntag in der Ulmer Innenstadt von einem Unbekannten niedergeschlagen worden.
Die Polizei ermittelt jetzt und geht derzeit davon aus, dass der Täter einen Raub begehen wollte. Die Ermittler bringen damit eine Beobachtung eines Zeugen in Zusammenhang. Gegen Mitternacht wollte der Angestellte einer Spielothek im Hafenbad nach Hause gehen. Er verließ das Gebäude und schloss die Tür von außen ab. In diesem Augenblick verspürte er einen Schlag gegen den Kopf. Durch diesen Schlag stürzte der 44-Jährige zu Boden. Ohne weiteres Vorgehen ergriff der Angreifer die Flucht. Er rannte vom Hafenbad in Richtung Olgastraße. Obwohl der Angegriffene sofort die Polizei verständigte, verlief eine Fahndung mit mehreren Strafen bislang ohne Ergebnis. Das Opfer konnte auch keine Personenbeschreibung abgeben, da er den Räuber nicht gesehen hat. Die Polizei bringt den Vorfall aber in Verbindung mit einer verdächtigen Wahrnehmung, die etwa eine halbe Stunde vorher gemeldet wurde. Kurz vor 23.30 Uhr hatte ein Zeuge auf einem Baugerüst in der Hirschstraße einen Mann gesehen, der einen längeren Gegenstand in der Hand trug. Der Zeuge sprach den Unbekannten an und wurde sofort von ihm bedroht. Dann flüchtete der Unbekannte durch die Hirschstraße. Dieser Zeuge beschrieb den Mann als etwa 175 - 180 cm groß und 20 - 25 Jahre alt. Er trug eine helle Jeans, schwarze Oberbekleidung und eine schwarze Schirmmütze. Möglicherweise stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe geht die Polizei von einem Zusammenhang aus. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise. Wer am Sonntag gegen Mitternacht im Bereich des Hafenbades verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wer gegen 23.30 Uhr in der Hirschstraße den beschriebenen Mann gesehen hat, wer den Mann kennt oder wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Ulmer Kriminalpolizei unter Tel. 0731 188-0 zu melden.




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