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Ulm News, 05.09.2011 13:00

5. September 2011 von Thomas Kießling
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Problemstoffsammlungen im Alb-Donau-Kreis


Am Freitag, den 9. September startet die mobile Problemstoffsammlung im Alb-Donau-Kreis.

 Um 13 Uhr hält das Schadstoffmobil in Amstetten-Schalkstetten vor dem Museum. Die Sammelaktion läuft bis Mitte November. Dabei werden alle Gemeinden und Ortsteile vom Schadstoffmobil angefahren. Es nimmt kostenlos alle Abfälle mit, die Boden, Luft und Wasser stark verunreinigen und besonders gesundheitsgefährlich sein können. Diese Problemstoffe werden am Schadstoffmobil angenommen • Lösungsmittelhaltige Altlacke und Altfarben • Klebemittel • Haushaltsreiniger aller Art • Leuchtstoffröhren • Halogenlampen • Energiesparlampen • Spraydosen (nicht restentleert) • Holzschutzmittel • Pestizide • Schädlingsbekämpfungsmittel • Unkrautmittel • Laugen, Säuren • Lösungsmittel • Fotochemikalien • Kühl- und Bremsflüssigkeiten aus Kraftfahrzeugen • Verunreinigtes Altöl • Quecksilberhaltige Stoffe (Thermometer, Schalter) • Batterien aller Art • PBC-haltige Kleinkondensatoren • Elektrokleingeräte Die Abfälle sollten möglichst im Originalbehälter an die Sammelstelle gebracht werden. Unverschlossene oder defekte Behälter können bei der Annahme abgelehnt werden. Die Behälter dürfen ein Gewicht von 60 Kilogramm und ein Volumen von 60 Litern nicht überschreiten. Aus Sicherheitsgründen, vor allem wegen der Kinder, dürfen Prob-lemabfälle nicht Stunden vor Ankunft des Mobils an der Sammelstelle deponiert wer-den. Lacke und Farben Altlacke, Altfarben und Klebstoffe, die keine Lösemittel enthalten, können zum Rest-müll in die Hausmülltonne gegeben werden. Gleiches gilt für ölhaltige Putzlumpen und Altmedikamente. Diese Stoffe können problemlos im umwelttechnisch dafür gerüsteten Müllheizkraftwerk beseitigt werden. Die mit hohem technischem Aufwand betriebene Schadstoffreinigung im Müllheizkraftwerk macht dies möglich. Lösemittelhaltige Altlacke und Altfarben müssen nach wie vor beim Schadstoffmobil abgegeben werden. Sie sind auf der Verpackung durch spezielle Gefahrensymbole gekennzeichnet, die diese Stoffe als Brand fördernd, leicht entzündlich oder hoch ent-zündlich ausweisen. Weitere Fragen zur Problemstoffabfuhr beantworten die Abfallberater im Landratsamt (Telefon 07 31 / 1 85-15 25).



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