Ulm News, 07.04.2024 22:44
Ulmer Basketballer feiern 106:90-Heimerfolg gegen Bamberg
ratiopharm ulm hat vor ausverkaufter Kulisse in der ratiopharm arena auch gegen die Bamberg Baskets besiegt. Die Ulmer Basketballer festigten mit eindrucksvollem Teambasketball beim 106:90-Heimerfolg Play-Off-Platz sechs.
Brandheiß von außen starteten beide Teams mit jeweils zwei erfolgreichen Dreiern in die Partie. Mit der Treffsicherheit der ersten Aktionen ging es ständig hin und her – für die Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm arena keine Zeit, um den Blick auch nur eine Sekunde abzuwenden. Enorme Durchschlagskraft zum Korb war dabei das Ulmer Rezept (7/10 2P), wie es Youngster Pacôme Dadiet bei seinem Dunk eindrucksvoll bewies, doch die eiskalten Bamberger Antworten von jenseits der Drei-Punkte-Linie folgten auf den Punkt (7/9 3P) – 1. Viertel (29:33). Als Center Trevion Williams in Minute 13. nach eigenem Ballvortrag seinen Teamkollegen George de Paula mit einem Anspiel durch die Beine gekonnt in Szene setzte, war die Führung wieder erstmals wieder zurück in Uuulmer Hand (40:39, 13.). Doch das beidseitige Offensivspektakel nahm auch danach kein Ende und so hatten die Teams zur Pause bereits die 50-Punkte-Marke gerissen (52:53).
Gnadenlos, spektakulär und mit purer Energie – zurück aus der Pause ließen die Hausherren angeführt von ihrem Energizer Karim Jallow ein Highlight auf das Nächste folgen, rissen dabei die Zuschauer mehrere Minuten lang zu jeder einzelnen Aktion aus den Sitzen. Konzentriert bei der Defensivarbeit (6 Steals) und kaltschnäuzig im Abschluss legten sich die Uuulmer das Spiel ganz im eigenen Stil zurecht. Beim Stand von 79:66 eröffnete Kapitän Tommy Klepeisz mit seinem einbeinigen Dreier das Schlussviertel, welches seines Gleichen suchte. Begeisterung und grenzenloser Jubel, so könnte man die letzten zehn Minuten kurz zusammenfassen. Offensiv voll in Fahrt und mit dem spielfreudigen Topscorer Trevion Williams (23 Pkt, 9 Reb) in den eigenen Reihen, nahm das Spektakel seinen Lauf und das Knacken der 100-Punkte-Marke war nur noch Formsache.
Der Ulmer Cioach Anton Gavel, der nach dieser Saison nach bamberg wechselt, sagte zum Sieg seines Teams: „In der ersten Halbzeit waren wir defensiv nicht existent, gerade im ersten Viertel. Dort hatten wir keinen Zugriff und haben den Gegner heißlaufen lassen. Bamberg hat es in der ersten Hälfte gut gemacht, darauf haben wir im dritten Viertel dann eine Reaktion gezeigt. Wir waren deutlich aggressiver, haben mehr Ballverluste forciert und daraus einfache Punkte kreiert – damit war das dritte Viertel für uns spielentscheidend. Ich denke, aus einer stabilen Defensive heraus haben wir offensiv besser agiert. Dennoch müssen wir in Zukunft von Beginn an hochkonzentriert verteidigen, 53 zugelassene Punkte im ersten Durchgang sind zu viel.“





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