Ulm News, 30.03.2024 20:00
Über 500 Ostermarsch-Telnehmende in Ulm demonstrieren für Frieden und gegen Krieg
Bei schönem Wetter und mit über 500 friedlich demonstrierenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern zogen die Veranstalter in Ulm für den Ostermarsch 2024 eine positive Bilanz. Organisiert war 2024 der Marsch von Aktiven aus den Reihen der neu gegründeten Ulmer Friedenswerkstatt.
Nach dem Zug durch die Stadt – ausgehend vom Viertel der Ulmer Rüstungsindustrie – kamen am symbolträchtigen Hans-und-Sophie-Scholl-Platz über 500 Teilnehmende zur Abschlusskundgebung zusammen. Symbolträchtig, weil es ja die Geschwister Hans und Sophie Scholl waren, die sich seinerzeit bedingungslos gegen den Krieg der Nazis engagiert hatten. Und es war auch ihre Schwester Inge Scholl, die sich in den 1950er Jahren öffentlich gegen die Wiederaufrüstung der BRD ausgesprochen hatte und die in den 1980er Jahren aktiv gegen die atomare Aufrüstung eingetreten war, heißt es in dem gemeinsamen Bericht der Ulmer Ärzteinitiative / IPPNW und der Ulmer Friedensredaktion.
"Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den ihr um euer Herz gelegt habt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!", wurde aus einem Flugblatt der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" zitiert. In diesem Sinne standen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ulmer Ostermarschs auf diesem Platz und traten aktiv ein für den Frieden und gegen den Krieg, und "vor allem für eine sofortige Beendigung der bestehenden Kriege vor allem mit friedlichen und kommunikativen Mitteln und nicht mithilfe von Gewalt, Militär und weiterer Aufrüstung".
Die im Vorfeld gestreuten Gerüchte, der Ulmer Ostermarsch würde von rechte Kräften "übernommen", stellten sich als veritable Faje News heraus. Gesichtet seien lediglich "drei einsame und einschlägig bekannte Personen", einer davon ein öffentlich bekannter Kandidat der letzten Ulmer OB-Wahl, berichten die Ostermarsch-Veranstalter. Alle drei hätten versuchte, "sich durch gegenseitiges Streamen optisch zu vermehren". Letztendlich ein hilfloser und lächerlich wirkender Versuch.
Weitere Termine
- Montag, 15.04.2024, von 16 bis 17 Uhr: Sendung Plattform bei Radio free FM - Stream über www.freefm.de zum Thema: Neues in der Ulmer Friedensbewegung und bei den 20. Ulmer Friedenswochen
- Dienstag, 04.06.2024, von 17 bis 18 Uhr: Live-Premiere der Sendereihe „peace on air – Das Ulmer Friedensradio“, ausgestrahlt bei Radio free FM – Stream über www.freefm.de mit dem Titel „Das Ulmer Friedensradio stellt sich vor“. Diese Sendereihe wird 4-wöchentlich weitergeführt, und zwar immer dienstags von 17 bis 18 Uhr – zusammengestellt von der Ulmer Friedensredaktion – mit Themen, die sich aus den Ulmer Friedenswochen und allgemein aus der Friedensbewegung ergeben. Ergänzt werden die Ulmer Beiträge mit „Peace Sounds“, einer Sendereihe des Freien Radios „Wüsten Welle Tübingen“ und des Entwicklungspädagogischen Zentrums Reutlingen, die Friedensthemen aus dem Globalen Süden aufgreift.?




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