Ulm News, 02.09.2022 12:09
Alb-Donau-Kreis gewinnt erneut European Energy Award
Zum dritten Mal erhält der Alb-Donau-Kreis den European Energy Award und blickt somit positiv auf seine abgeschlossenen Projekte zurück. Der Landkreis sieht darin eine Bestätigung, den eingeschlagenen Weg klimafreundlicher zu werden fortzusetzen.
Der Alb-Donau-Kreis ist erneut mit dem European Energy Award® (eea) als klimafreundliche Kommune ausgezeichnet worden. Seit 2014 hat sich das Landratsamt insgesamt drei Mal der externen Zertifizierung gestellt. In diesem Jahr erreichte der Landkreis 70,4 Punkte (2014: 56,5 Punkte, 2017: 66,8 Punkte). Ab mindestens 50 Punkten erhält eine Kommune den European Energy Award, ab 75 Punkten das Zertifikat in Gold.
„Es freut mich, dass wir für unser breites Engagement im Sinne des Klimaschutzes erneut mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden sind“, sagt der stellvertretende Landrat des Alb-Donau-Kreises, Markus Möller. Dies sei Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter fortzusetzen. Der Fokus liege unter anderem auf dem Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, beispielsweise werde im Alb-Donau-Kreis eines von fünf Modellprojekten im Land zu Flexiblen Bedienformen durchgeführt. Mit Rufbussen sollen die bisherigen Angebotslücken im ländlichen Raum geschlossen werden.
Breites Engagement in vielen Bereichen
Weitere Schwerpunkte des Landkreises und der Kreisverwaltung, die mit der Rezertifizierung gewürdigt wurden, sind die Nutzung erneuerbarer Energien, der Ausbau der Radwegeinfrastruktur, die Neuausrichtung der Abfallentsorgung, Anpassungskonzepte zum Klimawandel sowie Schulungen zur gesunden und umweltbewussten Ernährung. Ebenso wurde das Engagement des Alb-Donau-Kreises als Modellkommune „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ hervorgehoben, mit der das Thema Nach-haltigkeit in den Bildungseinrichtungen verankert werden soll.
„Die Klimakrise ist eines der drängendsten Themen unserer Zeit. Daher arbeiten wir daran, als Landkreisverwaltung schnellstmöglich klimaneutral zu werden“, unterstreicht Möller. Bereits 2018 trat der Alb-Donau-Kreis dem Klimaschutzpakt Baden-Württemberg bei, verabschiedete 2021 den Start der „Nachhaltigkeitsstrategie Alb-Donau-Kreis“ und jüngst, in der Kreistagssitzung am 18. Juli 2022, den Fahrplan zur Erreichung der Treibhausgasneutralität bis 2040.




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