Ulm News, 05.07.2022 11:12
250 Querdenker spazieren wieder mit Plakaten und Trommeln durch Ulm
Die Kritiker von Corona-Maßnahmen demonstrieren in Ulm unberirrt weiter. Am Freitagabend zogen erneut 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeführt von mehreren Trägern eines Plakats durch Ulm. Die Demonstration war - wie immer - nicht angemeldet und die zum Teil sehr aggressiv autretenden Querdenker scherten sich erneut nicht um Regeln oder Anordnungen der Polizei, eindrucksvoll auf Video dokumentiert. Gegen dieses seit Monaten praktizierte Verhalten gibt es nach Aussage der Ulmer Polizeiführung keine rechtliche Handhabe. Einen Anführer der Demo - siehe Video - konnte die Polizei erneut nicht ausfindig machen.
UPDATE: Das Facebook-Video der Spaziergängerin Bella Nascimento inzwischen wurde gelöscht. Die Ulmer Polizei hat sicherlich schnell reagiert und das Video gesichert, das Hinweise für eine Anführerschaft der Demo und auch Angriffe gegen Polizisten dokumentiert. Die aggressiven Spaziergänger/Querdenker müssten so einfach zu ermitteln sein.
Die Corona-Demonstration, eine von über 450 in den vergangenen sieben Monaten in Ulm, war auch an diesem Freitag nicht bei den Behörden der Stadt angemeldet. Die Demonstration war an diesem Freitag allerdings schon etwas früher als sonst beendet.
Neu war auch, dass trommelnde Demonstranten, die sonst seit sechs Monaten an den Freitagabenden unter Polizeiaufsicht für ordentlich Krach und Verdruss bei ruhegestörten Anwohnern an der Umzugsstrecke in der Innenstadt sorgen, von Polizisten darauf hingewiesen wurden, dass das Trommeln in der Stadt nun zu unterlassen sei. Ein Hinweis, den die Spaziergänger nicht interessierte. Es wurde wieder getrommelt und Krach gemacht. Eine Trommlerin schlug sogar mit einem Stock nach einer Polizistin (Video 0,19 Sek.), was nicht geahndet wurde. Der Versuch der Polizei, die Spaziergänger auf den Gehweg zu leiten, wurde ignoriert und der freundliche Kontaktbeamte der Polizei einfach zur Seite weggedrückt. Ein Trommler schubste einfach eine Polizistin weg, ein anderer traf einen Beamten mit seinem Plakat am Kopf und der Rest lief unbeirrt auf der Busspur weiter. Warum sich die Beamten das alles gefallen lassen oder per Anweisung gefallen lassen müssen, bleibt nach wie vor ein Rätsel. Ob Teilnehmer einer linken Demo, die sich eben so aggressiv und uneinsichtig verhalten, auch so nachsichtig behandelt werden?
Immerhin: Ein Teilnehmer, der mit seiner Trommel zum Spaziergang in der Stadt gekommen war, musste später seine Trommel im Auto verstauen, was dann auch prompt unter den Querdenkern aufgeregt diskutiert wurde.



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