Ulm News, 31.05.2022 12:45
Ulmer Zehnkämpfer enttäuschen beim Meeting in Götzis
“Ich kam nach Götzis mit dem Ziel Bestleistungen zu erzielen. Das Gefühl wieder in Götzis zu starten, gab mir die nötige Motivation nach der harten Zeit seit Ratingen”, berichtet Tim Nowak. Doch die unerwartet auftretenden Schmerzen ließen seinen Traum platzen.
Beim Einspringen für den Weitsprung sei es ihm in den Rücken gefahren, wodurch die ältere kleine Verletzung in der Hüfte wieder aktiviert wurde. Und genau an der Hüfte sei es ihm dann im Hochsprung - der vorletzten Disziplin des ersten Tages nochmal reingefahren. Schlussendlich beendete er den Hochsprung mit einer übersprungenen Höhe von 2,03m und entschloss sich daraufhin den Zehnkampf abzubrechen, um eine schlimmere Verletzung zu vermeiden.
Für Arthur Abele war Götzis als Testwettkampf angesetzt und ist leider ganz anders verlaufen als erhofft. Da die Vorbereitungen im Training sehr gut liefen, wollte er sich von seiner besten Seite zeigen. Doch bereits die ersten Disziplinen wie der 100- Meter-Sprint, Weitsprung und Hochsprung waren deutlich unter Bestleistungen. „Ich konnte die Atmosphäre und das Adrenalin nicht für mich nutzen“, teilt Arthur Abele mit.
Am zweiten Wettkampftag war er im Diskuswurf mit 44,32 Metern fünftbester der insgesamt 24 Zehnkämpfer. Im Speerwurf schaffte er es auf Rang 4 mit 59,82 Metern. Sehr enttäuschend war jedoch der Stabhochsprung, bei dem er leider an der Einstiegshöhe scheiterte und die Latte auch beim letzten Versuch nicht liegen blieb. Nach leichten Fußschmerzen beim Speerwurf, entschloss er sich die letzte Disziplin – den 1500-Meter-Lauf nicht mehr anzutreten. „Ich werde die neue Erfahrung für mich nutzen und bei der EM in München in alter Stärke zurückgekommen“, so seine abschließenden Worte.
Mathias Brugger entschied sich nach seinem verletzungsbedingten Abbruch in Ratingen nicht an den Start zu gehen. “Letztendlich war es eine Gefühlsentscheidung, da die Verletzung ausgeheilt ist, aber das Vertrauen noch nicht ganz da war”, berichtet er. Am Donnerstag geht es für den Ulmer Zehnkämpfer nach Arona (Spanien), um dort die WM und EM Qualifikation anzugehen. Auch Manuel Eitel hat das Ziel wieder Wettkämpfe zu absolvieren und startete vergangenes Wochenende in Weinheim. Mit 10,58 Sekunden über 100-Meter und 21,53 Sekunden über 200-Meter konnte er seinen Ansprüchen an sich Selber noch nicht gerecht werden, ist aber froh über die Steigerung zum letzten Wettkampf. Da aufgrund der Corona Infektion noch Einiges für einen Zehnkampf fehlt, war der Wettkampf eher da, um die aktuelle Form zu testen. “Jetzt wird weiter am Speed gearbeitet und dann werde ich in zwei Wochen den nächsten Wettkampf absolvieren”, berichtet Manuel Eitel.



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