Ulm News, 25.05.2022 17:01
Finanzielle Fragen und das Portemonnaie
Da erhält man als gerade eingeschultes Kind von den Großeltern ein Taschengeld und fragt sich dann „Wo deponiere ich das Geld, bis ich wieder zu Hause bin?“
Geld für Dinge
Dem Kauf von Sachen, egal ob es sich um ein Auto, einen Laptop oder den sogenannten „Dingen des täglichen Bedarfs“ handelt, steht natürlich eine finanzielle Transaktion gegenüber. Dies zu erledigen, gelingt auf unterschiedliche Weisen. Natürlich kann man auch auf Kredit kaufen, aber da wird die Bezahlung ja lediglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Also: Die Bezahlung ist unabdingbar. Und derer gibt es verschiedene Spielarten. Man kann mit Überweisungen arbeiten, einen Scheck ausstellen, per Karte zahlen und – natürlich ist da noch die Übereignung von Papier- und Münzgeld. Gerade die Karten und das Geld kann man natürlich auch einfach in der Hosentasche mit sich herumtragen.
Aber es ist fraglich, ob es sich hierbei um eine so gute Idee handeln würde. Vor allem dann nicht, wenn es eine ganz einfache Möglichkeit gibt, Geld, Karten und Ausweise zu transportieren: die Geldbörse.
Geschichte des Geldbeutels
Das französische Wort für „Geldbeutel“ hat man schon des Öfteren vernommen – es handelt sich natürlich um das „porte-monnaie“, das für den deutschen Sprachraum zuerst zum „Portemonnaie“ und nun zu „Portmonee“ geändert wurde. Im englischsprachigen Raum wird das Wort „portemonnaie“ ebenfalls genutzt, wie auch im britischen Teil des anglophonen Sprachraumes das Wort „purse“ geläufig ist.
Eine andere Benennung: Wallet Dieser Gegenstand kann auf eine lange Historie zurückblicken. Schon bei den Ägyptern wurden – laut ihrer Hieroglyphen – Geldbeutel verwendet, die man um die Taille tragen konnte. Nahe der Stadt Leipzig fand man in einem Grab ein Lederportemonnaie, das auf die Zeit zwischen 2500 und 2200 vor Christi Geburt datiert werden konnte. Wir sehen, das Thema „finanzielle Unabhängigkeit via Geldbeutel“ ist eines, das die Menschheit schon seit langer Zeit begleitet. Dies gilt logischerweise auch für das Thema „Geld“ als solches. Klar, denn ohne Geld bräuchte man auch keinen es transportierenden Beutel. Allein allerdings aus diesen Angeboten an Transportbehältnissen hat sich eine große Industrie entwickelt. Von Kellnerbörsen, die lediglich von jenen Personen benutzt werden, über Brustbeutel bis hin zu Portemonnaies für Damen und Herren reicht die Angebotspalette. Es gibt sie inzwischen auch schon aus Aluminium und entsprechend edel kommen sie daher.
Was sind Smart Wallets?
Darüber hinaus gibt es auch noch sogenannte „Smart Wallets“, bei denen die Organisation der Kreditkarten deutlich einfacher fällt. Jede von ihnen kommt mit einem Mechanismus, nach dessen Betätigung sich sämtliche Karten ausbreiten, wodurch die Notwendigkeit entfällt, jede einzelne aus dem Portemonnaie zu ziehen, zu betrachten und wieder zurückzustecken. Meistens sind diese Geldbörsen „RFID-Sicher“. Das sogenannte RFID kommt aus dem englischen Sprachraum und bedeutet in seiner Muttersprache unabgekürzt „radio-frequency identification“, also die Möglichkeit der Identifizierung mittels elektromagnetischer Wellen.
Das ist praktisch, wenn man beispielsweise bargeldlos bezahlen möchte. Entsprechend zieht man einfach nur das Portemonnaie über das Auslesegerät und der Bezahlvorgang ist abgeschlossen. Allerdings kommt diese Technologie mit einem Nachteil. So könnten Personen, die es auf die Daten Anderer abgesehen haben, selbige schnell auslesen und für die eigenen, eher unfeinen Zwecke nutzen. Deshalb wäre es ganz praktisch, wenn zumindest die Daten von Kredit- und sonstigen Karten durch eine RFID-sichere Geldbörse vor Datendieben geschützt würde.







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