Ulm News, 02.11.2021 14:42
Telefonbetrüger ergaunert 5000 Euro
Am Montagmittag erhielt ein 59-jähriger Mann in Illertissen einen Anruf. Es meldete sich ein Unbekannter, der sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft ausgab.
Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Anrufer, den Mann davon zu überzeugen, dass sein Computer mit Schadsoftware infiziert sei. Zur Behebung dieses Umstandes wäre ein Fernzugriff notwendig. Der 59-Jährige ließ dies zu und gewährte dem Unbekannten den Zugriff auf seinen Rechner und das Mobiltelefon. Während des etwa vierstündigen Telefonats buchte der Täter insgesamt etwa 5000 Euro von diversen Konten des Geschädigten ab. Außerdem wurden seine persönliche Daten sowie ein Lichtbild des Personalausweises abgefischt. Der Unbekannte eröffnete damit offenbar bereits mehrere Zugänge bei diversen Online-Diensten. Dem 59-Jährigen wurde die Vorgehensweise des Anrufers irgendwann suspekt und er verständigte die Polizei. Hier wurde er über die Betrugsmasche aufgeklärt.
So konnten mehrere Überweisungen von Geldsummen noch gestoppt werden. Dennoch hatte der Geschädigte zu diversen Diensten keinen unmittelbaren Zugang mehr, da die Daten hierzu von dem Unbekannten geändert worden waren. Es bleibt abzuwarten, mit welchen Unannehmlichkeiten der 59-Jährige zukünftig noch konfrontiert wird.
Die Polizei warnt nochmals ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche. Seriöse Unternehmen und Dienstleister verlangen von ihren Kunden keinen Fernzugriff auf EDV-Endgeräte. Insbesondere der Zugang zum Online-Banking muss hierbei tabu sein. Wenn sie den Verdacht haben, ihr Computer könnte mit Schadsoftware infiziert sein, nehmen sie das Gerät vom Netzt und wenden sie sich an einen Fachbetrieb in ihrer Umgebung.





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