Ulm News, 20.05.2021 22:05
Solidarität mit Israel - Gegen Hass und Hetze
Ihre Solidariät mit Israel haben am Donnerstagabend rund 150 Ulmerinnen und Ulmer auf dem Münsterplatz gezeigt. Ihre Unterstützung im blutigen Nahost-Krieg bekundeten Vertreter der Stadt Ulm und Mitglieder der politischen Parteien im Gemeinderat. Alle Redner betonten, dass Israel das Recht habe, sich zu verteidigen.
Die Solidarität der Stadt Ulm mit Israel bekundete Bürgermeister Martin Bendel. Er wies darauf hin, dass Ulm eine offene Stadt sei, in der Nationalitäten und Religionen gut zusammenlebten. Für Antisemitismus sei in der Münsterplatz kein Platz, sagte er unter Beifall. Auch Johannes Stingl wandte im Namen der Stadt Neu-Ulm gegen Antisemitismus, ebenso wie Leon Genelin von der FDP. "Wehret den Anfängen", warnte der Ulmer CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kienle und verurteilte damit auch die zwei Protestplakate gegen Israel und den Krieg, die vor einigen Tage vor der Synagoge aufgehängt worden waren. Auch der grüne Landtagsabgeordnete Michael Joukov-Schwelling warnte vor Antisemitismus und nahm Israel in Schutz. Er sagte aber auch: "Der klassische Antisemitismus hat hier in Ulm keine Mehrheit und das ist sehr gut so". Er forderte, dass man im Zuge der Integrationsförderung ansetzen und mit Begegnung arbeiten müsse. "Begegnung und Dialog helfen, helfen zwar nicht bei allen, aber bei den meisten", so Joukov-Schwelling.
Auch Martin Ansbacher bekundete seine Solidarität gegenüber Israel. Der SPD-Fraktionsvorsitzende forderte aber auch großere Anstrengungen in den Schulen. "Es kann nicht sein, dass viele Zehntklässler nicht wissen, was und wo Auschwitz ist", sagte er unter Beifall. Bei aller Solidarität müsse es auch möglich sein, Kritik an der irsaelischen Politik zu äußern, sagte Ansbacher abschließend. Auch dafür erhielt der SPD-Politiker viel Beifall.







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