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Ulm News, 09.04.2021 12:38

9. April 2021 von Thomas Kießling
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Volksbanken und Raiffeisenbanken der Region verlässlicher Partner auch im Jahr 2020


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Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben den ‚Corona-Stresstest‘ bestanden und sind gut durch das Geschäftsjahr 2020 gekommen. Dies trifft auch auf die Genossenschaftsbanken der Bezirksvereinigung Ulm/Alb-Donau Kreis zu. Sowohl bei den aufgenommenen Kundengeldern als auch bei ausgereichten Krediten verzeichnen sie einen deutlichen Zuwachs. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 9,5 Prozent auf nahezu 6 Milliarden Euro.

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbanken in Ulm und dem Alb-Donau Kreis stieg im April 2021 um 9,5 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Die Kreditvergabe an Privat- und Firmenkunden entwickelte sich 2020 wie schon in den Vorjahren erfreulich. Mit einem Plus von 5,9 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro weiteten sich die Ausleihungen erneut aus, wobei die Nachfrage nach langfristigen Wohnungsbaukrediten, durch den anhaltenden Bauboom und starke Zuwächse bei den gewerblichen Krediten, verbunden mit niedrigen Kreditzinsen hierfür ursächlich waren.

Eingeschränkte Konsummöglichkeiten sorgen für Anstieg bei Kundengeldern
Bei den Kundengeldern haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken ein deutliches Plus von 6,1 Prozent zu verzeichnen – man könnte auch „zu verschmerzen“ sagen. Grund für diese Zunahme dürften die anhaltenden Unsicherheiten sowie eingeschränkten Konsummöglichkeiten durch die Corona-Pandemie sein. So stiegen die Kundeneinlagen auf rund 4,1 Milliarden Euro. Während sich die Bestände der Spareinlagen und der befristeten Einlagen im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierten, stiegen die Sichteinlagen um 13,2 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro.

Der Vorsitzende der Vereinigung der Volksbanken Raiffeisenbanken Ulm/Alb-Donau Kreis, Ralph P. Blankenberg, beurteilt die Ertragslage der Genossenschaftsbanken trotz schwierigster Rahmenbedingungen als stabil und verweist auf eine grundsolide Eigenkapitalausstattung.

Kreditbücher eng im Blick
Die Genossenschaftsbanken in der Region hatten 2020 ihre Kreditbücher eng im Blick. Bislang ist die Risikosituation unauffälliger als erwartet. „Die zunächst für das letzte Quartal 2020 befürchtete Insolvenzwelle, verbunden mit einer kräftigen Zunahme der Kreditausfälle, blieb bis dato aus“, so Blankenberg. Das dürfte allerdings dauerhaft nicht so bleiben. Ein wesentlicher Grund hierfür sei der sehr heterogene Verlauf und die Dauer der Lockdown-Politik, der einzelne Branchen höchst unterschiedlich erfasst. Erste deutliche Bremsspuren im Kundengeschäft erwarten Blankenberg und seine Kollegen daher im 4. Quartal 2021 und in 2022.

Niedrigzinsumfeld bleibt weiter herausfordernd
Nach wie vor bleibt die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) eine enorme Herausforderung für die Banken. Und die Corona-Krise habe durch die infolge der Liquiditätsstützungsmaßnahmen angewachsene Staatsverschuldung diese „Nullzinspolitik“ nur noch weiter zementiert, so die einstimmige Einschätzung der Vorstände der insgesamt acht Volksbanken und Raiffeisenbanken der Region. Der weiterhin hohe Passivüberhang (=Einlagenüberhang) ist zunehmend eine Belastung, der die Ertragsspanne der Banken weiter schrumpfen lässt. So konnte der Rückgang im Zinsgeschäft nur teilweise durch entsprechende Zuwächse im Provisionsgeschäft ausgeglichen werden. Obwohl sich die Ertragslage stabil darstellt, besteht weiterhin die unbedingte Notwendigkeit zur Kostenreduzierung.

Die genossenschaftliche Bankengruppe ist in Ulm und dem Alb-Donau Kreis an insgesamt 69 Standorten vertreten. Dabei hatte man im abgelaufenen Geschäftsjahr sieben Standorte schließen müssen, nachdem die Nutzungszahlen einen wirtschaftlich verantwortungsvollen Betrieb hier nicht mehr zuließen. Der Blick auf die Mitarbeiterzahlen der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Ulm/Alb-Donau Kreis zeigt einen Zuwachs von 4 Prozent. Hierzu erklären die Bankvorstände, dass verbunden mit den Anforderungen durch „Omnikanalbanking“ und „Bankenregulierung“ verstärkt Mitarbeiter mit Spezialwissen eingesetzt werden. Die klassischen Kompetenzen für Bankkaufleute entwickelten sich aufgrund der neuen Anforderungen hier stetig weiter. Der fortschreitende Wandel im Bankgeschäft zeigt sich auch in der starken Zunahme (+ 20,0 Prozent) von Online-Konten.

„Das Modell einer regionalen Hausbank hat gerade in der Corona-Krise mal wieder seine unbestreitbare Stärke bewiesen“, betont Blankenberg. „Wir stehen seit Beginn der Pandemie an der Seite unserer Kunden, sichern, wo immer es geht kurzfristig Liquidität, sei es durch Stundungen, Förderkredite oder Firmendarlehen. Wir suchen gemeinsam mit unseren Kunden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln nach Möglichkeiten Existenzen zu sichern. Wir sehen uns deshalb als der verlässliche Partner für Kredite und Geldanlagen, auch in der aktuell so herausfordernden Zeit“, so die einhellige Botschaft aus der Runde der Vorstände der Volksbanken und Raiffeisenbanken Ulm/Alb-Donau-Kreis.

Für weitere Informationen und Fragen:

Ralph P. Blankenberg
Volksbank Ulm-Biberach eG, Frauenstr. 60. 89073 Ulm
Telefon: 07 31/1 83-1021
Telefax: 07 31/1 83-81021
e-mail: ralph.blankenberg@volksbank-ulm-biberach.de



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