Ulm News, 07.04.2021 13:55
Welcher Fußbodenbelag für welches Zimmer?
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Beschreibung: Welcher Fußbodenbelag für welches Zimmer?
Fotograf: Sven Brandsma, 07.04.2021
Der Fußboden ist ein Gebrauchsgegenstand, der sich durch verschiedene Eigenschaften auszeichnen muss. Zum einen sollte der Bodenbelag einen optischen Akzent setzen und sich perfekt in den Einrichtungsstil der Wohnung oder des Hauses integrieren.
Darüber hinaus wird der Boden tagtäglich stark beansprucht und sollte über mehrere Jahre hinweg funktionstüchtig bleiben. Da sich das Sortiment der Fußbodenbeläge in den letzten Jahrzehnten beständig erweitert hat, fällt es vielen Menschen nicht mehr leicht, eine Entscheidung zu treffen. Doch was sollte man vor und beim Kauf eines Fußbodens beachten?
Wie wähle ich einen neuen Fußbodenbelag?
Die Wahl des passenden Belags ist eine sehr individuelle Entscheidung. Sie sollten sich zunächst überlegen, welcher Raum neu ausgestattet werden sollte. Denn während in Wohn- und Schlafzimmern vor allem Holzdielen, Kork, Laminat und Teppichboden zum Einsatz kommen, bevorzugt man für die Küche und den Flur in erster Linie Fliesen, Kunststoffboden und Linoleum. Dies liegt daran, da sich die einzelnen Fußbodenbeläge durch besondere Eigenschaften auszeichnen, die sie für die Nutzung in bestimmten Zimmern prädestinieren. Fliesen sind beispielsweise wasser- und feuchtigkeitsresistent und können somit ohne Probleme in Bädern verlegt werden.
Im Gegensatz dazu würde ein Holzboden oder das Parkett durch den Wasserdampf mit der Zeit aufquellen. Weiterhin sollten natürlich auch die eigenen Präferenzen in die Wahl miteinbezogen werden. Neben ästhetischen Indikatoren können allerdings auch funktionale Faktoren eine Rolle spielen. Allergiker haben zum Beispiel große Probleme mit Teppichböden, da sich Pollen, Staubpartikel und Tierhaare gerne in den Fasern verfangen. Bei kleinen Kindern und Haustieren empfiehlt es sich außerdem auch äußerst robuste und pflegeleichte Materialien zu setzen.
Welche Bodenbeläge sind im Trend?
Während sich Klassiker wie Parkett und Holzfußboden immer gut verkaufen, drängen sich nun vor allem nachhaltige Bodenbeläge in den Vordergrund. Seit dem Jahr 2020 ist das Thema Umweltfreundlichkeit immer präsenter in den Medien und wird nun auch im Eigenheim aktiv umgesetzt. Dementsprechend wird nun gerne zu Bio-Bodenbeläge aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kork gegriffen. Das natürliche Material dämpft Schritte und lässt sich besonders leicht pflegen. Darüber hinaus konnten Designböden ihren schlechten Ruf abschütteln und haben sich zu einem Kundenliebling etabliert. Sie sind in vielen verschiedenen Designs erhältlich und zeichnen sich durch besonders erschwingliche Preise aus.
In Fachmärkten können sich Interessierte einen guten Überblick über das aktuelle Angebot verschaffen. Wer allerdings eine umfassendere Auswahl an Materialien und Designs haben möchte, kann sich auch im Onlinehandel umsehen. Auf https://www.luxus-boden.de wird ein großes Sortiment an qualitativ hochwertigen Bodenbelägen offeriert. Die Webseite stellt den Kunden vor dem Kauf sogar kostenlose Muster zur Verfügung und garantiert eine schnelle Lieferung.
Kriterien für den perfekten Boden
Ist man sich noch nicht im Klaren darüber, welcher Fußbodenbelag sich fürs Eigenheim am besten eignet, kann man folgende Faktoren nutzen, um absolute Sicherheit zu erlangen:
Preis: Ein Hauptkriterium für die Wahl des richtigen Bodens ist und bleibt der Preis. Wer ein komplettes Haus mit Bodenbelägen ausstatten möchte, muss tief in die Tasche greifen. Ein geringer Meterpreis kann sich deswegen stark auf die Gesamtkosten auswirken. Dennoch sollte man bedenken, dass Qualität auch ihren Preis hat. Aus diesem Grund sollte man sich weniger auf die Anschaffungskosten fokussieren, sondern das Augenmerk auf das Preis- Leistungs-Verhältnis legen. Während Korkböden nämlich ganze 20 Jahre gute Dienste leisten können, segnen Teppichböden nach spätestens zehn Jahren das Zeitliche. Dementsprechend kann es durchaus sein, dass man zu Beginn eine höhere Summe ausgeben muss, die Investitionen sich auf lange Sicht gesehen, jedoch mehr als rentiert.
Optik: Ein Fußboden ist in der Lage, bestimmte Charaktereigenschaften des Raumes in Szene zu setzen. Möchte man beispielsweise die Raumweite betonen, empfiehlt es sich, einen hellen Vinylboden zu verlegen. Massige Holzböden tragen hingegen dazu bei, Zimmer optisch zu verkleinern. Weiterhin ermöglichen es Fußboden ebenso, den eigenen Geschmack und Einrichtungsstil zu unterstreichen. Parkett, Holzdielen und Fliesen zeugen von Eleganz, Teppichböden, Kork und Laminat verleihen den Räumen einen wohnlichen und einladenden Charakter. Designfußböden wie Teppichfliesen, Lederböden, Estrich und Fotoboden stechen ins Auge und überzeugen mit Charme und Innovation.
Haltbarkeit: Neben der bereits angesprochenen Langlebigkeit sollte auch die Haltbarkeit bedacht werden. Vinylböden können nur schwerbeschädigt werden, in Holzböden, Laminat und Kork zeigen sich allerdings sehr schnell Kratzer, Risse und Möbelabdrücke. Außerdem neigen die natürlichen Rohstoffe auch dazu, sich zu verfärben. Durch eine regelmäßige Behandlung mit Wachs und Schutzmitteln können die Beschädigungen teilweise entfernt werden. Fliesen erweisen sich auch als sehr robust. Wenn sie allerdings einen Riss aufweisen oder Absplitterungen zeigen, können sie nicht mehr repariert werden.
Pflege: Ein weiterer Punkt, der vor dem Kauf des Bodenbelags berücksichtigt werden sollte, ist der Pflegeaufwand. Designböden und Fliesen lassen sich beispielsweise bereits durch nasses Wischen reinigen und polieren. Holzdielen, Parkett und Co. muss allerdings speziell unter die Arme gegriffen werden.





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