Ulm News, 05.05.2011 15:13
Am Miittwoch, kurz nach 6 Uhr, wurden die Polizeiinspektion Neu-Ulm und die Feuerwehr Nersingen alarmiert. Von der Ladefläche eines Sattelzuges auf dem Betriebsgelände einer Firma in Nersingen tropfte Flüssigkeit in größerem Umfang.
Zunächst wurde ein Unfall mit Gefahrgut vermutet. Es stellte sich aber rasch heraus, dass es sich bei der Flüssigkeit um die Chemikalie Alfisatin handelte, ein unter Umständen wassergefährdender Stoff. Beim Öffnen des Anhängers entdeckten die Beamten, dass ein 1000-Liter-Kunststofftank - gefüllt mit dieser Chemikalie - durch ein Metallstrebe beschädigt worden war. Diese hatte sich vermutlich durch mangelnde Sicherung auf der Fahrt von Koblenz nach Nersingen regelrecht in das Behältnis mit der Flüssigkeit gebohrt, so dass etwa 300 Liter des Sulfates austreten konnten.
Die ausgetretene Flüssigkeit vor Ort sowie in verschiedenen Straßenzügen von Nersingen mussten von der Feuerwehr zwar aufwändig, jedoch ohne Gefahr für Mensch und Umwelt beseitigt werden. Eine Abtragung von Erdreich war nach Rücksprache mit Fachleuten des Landratsamtes Neu-Ulm und des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth nicht notwendig. Den 52-jährigen Fahrer des Sattelzuges erwartet nun eine Bußgeldanzeige, da nachweislich die fehlende Ladungssicherung die Verunreinigung herbeigeführt hat.



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