Ulm News, 17.11.2020 16:17
Grüne: DING-Tariferhöhungen nur bei außergewöhnlichen Umständen zustimmen
Die Fraktion der Ulmer Grünen hat beantragt, dass die Stadt Ulm mehr Einfluss nehmen soll auf Erhöhungen der Ticketpreise im DING-Verbund. "Der Gemeinderat beauftragt alle Vertreter der Stadt und der SWU im DING–Aufsichtsrat, anstehenden Tariferhöhungen nur dann zuzustimmen, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen", heißt es in dem Antrag der Grünen.
Eine Verkehrswende, die unter anderem eine spürbare Verkehrsverlagerung auf den ÖPNV beinhaltet, sei für den Klimaschutz unumgänglich. Attraktive Tarife seinen dabei ein wesentlicher Baustein, neben einer Taktverdichtung, guter Erschließung und hohem Fahrgastkomfort, schreiben dieUlmer Grünen an OB Gunter Czisch.
"Die Grünen setzten sich auf allen Ebenen für ein 365–Euro–Ticket ein, um verlässlich günstige Tarife zu sichern. Die Finanzierung hierfür zu schaffen, dürfte jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen", bedauert Michael Joukov. Derweil müssten die Grünen erleben, "dass die DING–Fahrpreise jährlich steigen". Das sei schlicht kontraproduktiv.
Die Stadt Ulm könne die Preispolitik des DING zwar nicht selber bestimmen, ihre Stimmen hätten zusammen mit denen der SWU jedoch großes Gewicht. Um dieses in die Waagschale des günstigen ÖPNV zu werfen, beantragen die Grünen: "Der Gemeinderat beauftragt alle Vertreter der Stadt und der SWU im DING–Aufsichtsrat, anstehenden Tariferhöhungen nur dann zuzustimmen, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen und insbesondere die jährlich wiederkehrenden Preissteigerungen abzulehnen".




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