Ulm News, 24.10.2020 13:20
TTC Neu-Ulm gewinnt Nervenschlacht
Einen langen und nervenaufreibenden Tischtennis-Abend in der Halle in Pfaffenhofen haben sich der TTC Neu-Ulm und der 1. FC Saarbrücken TT am Freitag geliefert. Am Ende behielten die Gastgeber nach viereinhalb Stunden mit 3:2 die Oberhand in der Nachholpartie des 4. Spieltags in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) und brachten dem amtierenden Meister damit die bereits dritte Saisonniederlage bei. Die Neu-Ulmer, noch ungeschlagen in dieser Saison, drehten erneut einen 0:2-Rückstand.
Der TTC Neu-Ulm hat einen Lauf: Im dritten Saisonspiel in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) sicherten sich die Schwaben am Freitagabend gegen den amtierenden Meister, den 1. FC Saarbrücken TT, den dritten Sieg. Damit revanchierten sie sich für die 1:3-Niederlage im Pokal-Achtelfinale gegen die Saarländer Anfang dieses Monats.
Für Saarbrücken war es die bereits dritte Saisonniederlage nach den Partien in Ochsenhausen (1:3) und Grünwettersbach (2:3). Damit steht der FCS bei derzeit 6:6 Punkten und deutlich hinter Neu-Ulm mit 6:0 Punkten.
Dabei hatte zu Beginn alles nach einem weiteren Sieg für Saarbrücken ausgesehen. Doch die Neu-Ulmer kämpften sich dank einer starken Aufholjagd in das Doppel und sorgten damit für ein Déjà-vu: Bereits im Vorjahr hatten sie die Saarländer am 4. Spieltag mit 3:2 bezwungen und damit den ersten Sieg ihrer Vereinsgeschichte geholt.
Ins Doppel führte die Neu-Ulmer Emmanuel Lebesson. Sechs Satzbälle von Patrick Franziska wehrte der Franzose im vierten Match des Abends ab, gewann letztlich 3:1 (11:7, 11:5, 9:11,13:11) und machte damit den Weg frei für seine Mitspieler Tiago Apolonia und Vladimir Sidorenko. Diese lieferten sich mit Shang Kun und Darko Jorgic ein Herzschlagfinale bis in die letzten Minuten. Das glücklichere Ende hatte Neu-Ulm: Das 3:2 (11:6, 6:11, 12:10, 5:11, 11:7) im Doppel brachte den 3:2-Sieg. „Es ist eine Sensation, die man nicht jeden Tag erlebt. Uns ist ein Traumstart in der Liga gelungen“, sagte Apolonia. Zuvor hatte neben Lebesson nur Apolonia für die Punkte Neu-Ulms gesorgt.
Das 3:2 (7:11, 11:9, 11:6, 9:11, 11:7) gegen Darko Jorgic erkämpfte er auf Position drei. Zuvor hatte Saarbrücken zur Pause mit 2:0 geführt: Franziska setzte sich mit 3:1 (5:11, 13:11, 11:8, 11:6) gegen Sidorenko durch, Shang mit 3:2 (10:12, 11:3, 8:11, 11:9, 11:8) gegen Lebesson.
„Es passiert uns derzeit leider einfach zu oft, dass wir die Chancen nicht nutzen. Deswegen stehen wir dort, wo wir stehen“, sagte Saarbrücken-Trainer Slobodan Grujic sichtlich enttäuscht.
„Es ist eine Sensation, die man nicht jeden Tag erlebt. Uns ist ein Traumstart in der Liga gelungen“, sagte Tiago Apolonia, dessen Team sich mit 6:0 Punkten vorerst in der Spitzengruppe der TTBL etabliert hat. Bereits im Vorjahr hatte Neu-Ulm den FCS am 4. Spieltag mit 3:2 geschlagen – und damit seinerzeit den ersten Sieg der Vereinsgeschichte geholt.







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