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Ulm News, 17.10.2020 09:00

17. Oktober 2020 von Ralf Grimminger
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IHKs fordern Bahn-Schnellstrecke zwischen Ulm und Augsburg


 Verkehrsausschüsse aus Schwaben und Ulm setzen sich für das Projekt Ulm–Augsburg ein – Die letzte Lücke zwischen Paris und München Die Verkehrsausschüsse der beiden IHKs Schwaben und Ulm haben sich in einer gemeinsamen Sitzung am Donnerstagabend in der Neu-Ulmer „Oldtimerfabrik“ klar und einstimmig hinter eine Bahn-Neu- und -Ausbaustrecke zwischen Ulm und Augsburg gestellt und Bahn und Bund aufgerufen die Planungen rasch weiterzuführen.

 „Wir erwarten, dass die möglichen ,Trassierungsräume‘ für die Strecke, die die Deutsche Bahn AG am 16. Oktober (2020) vorstellt, ergebnisoffen und vergleichend geprüft werden und dass die Politik im Bund, im Freistaat und in der Region diesen Prozess mit vorantreibt“, erklärten die beiden Ausschuss-Vorsitzenden Josef Brandner (Schwaben) und Harald Seifert (Ulm) in der Sitzung, in der Bahn-Projektleiter Markus Baumann den Planungsauftrag und den Weg zur Umsetzung des Vorhabens vorstellte. „Nur ein solcher transparenter Prozess stellt sicher, dass am Ende jene Variante verwirklicht wird, die sowohl für die Fernverkehrsanbindung der Region, wie auch für die Interessen der Kommunen, die optimale sein wird“, betonten die beiden IHK-Ausschussvorsitzenden. An der Sitzung nahmen auch Vertreter des gemeinsamen „Arbeitskreises Ulm/Neu-Ulm“ der beiden Kammern teil, unter ihnen der Ulmer IHK-Präsident Dr. Jan Stefan Roell und der Neu-Ulmer Regionalvorsitzende Gerd Stiefel. Die Vorgaben des geplanten „Deutschland-Takt 2030“ legen aus Sicht der Unternehmer in den beiden Ausschüssen und im „Arbeitskreis Ulm/Neu-Ulm“ der beiden Kammern nahe, dass eine Strecke mit einem hohen Neubau-Anteil realisiert wird. Nur so sei die erforderliche Verkürzung der Fahrzeit zwischen Ulm und Augsburg von heute rund 41 bis 43 auf 26 Minuten möglich. Die Ausschüsse unterstützten dieses Fahrzeit-Ziel ausdrücklich. Zusammen mit dem Bahnprojekt Stuttgart–Ulm wird sich so die Fahrzeit von Augsburg nach Stuttgart von heute etwa 1:40 Stunden auf knapp unter eine Stunde reduzieren. „Es ist für die Zukunft dieser Region entscheidend, den Fernverkehr auf der ,Magistrale für Europa‘ von Paris nach München und weiter nach Wien ebenso wie aus dem Raum Rhein/Ruhr nach München jeweils über Stuttgart, Ulm und Augsburg zu führen. Das ist nur gewährleistet, wenn die Fahrzeit deutlich kürzer als heute wird, denn sonst werden viele ICEs andere Wege an der Region vorbei nehmen“, sagte der schwäbische Ausschussvorsitzende Brandner. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass auch der heutige Bahnhof in Günzburg vom Fernverkehr angefahren werde – nach den Vorstellungen im ,Deutschland-Takt‘ sogar fast doppelt so häufig wie bisher. „Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ulm und Augsburg setzt die derzeit laufenden Milliarden-Investitionen zwischen Stuttgart und Ulm zusätzlich in Wert. Es wäre nicht sinnvoll, dass Ulm auf lange Zeit Endpunkt einer europäischen Schnellstrecke bleibt, die in Paris beginnt“, so der Ulmer Ausschussvorsitzende Seifert. „Auch das Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm und die gesamte dort angebundene Region profitieren von der Fortsetzung Richtung Augsburg/München.“ Beide IHKs setzen sich seit Jahren mit großem Nachdruck für die Bahnprojekte Stuttgart–Ulm und Ulm–Augsburg–München ein. Die Bedeutung untermauerten sie in den vergangenen Jahren mit mehreren Prognos-Untersuchungen zur „Technologieachse Süd“: Zwischen Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Augsburg, München und dem oberbayerischen „Chemiedreieck“ reihen sich Forschung, innovative Unternehmen und technologieorientierte Produktion in einer Dichte aneinander wie in kaum einem anderen Raum in Europa.



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