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Ulm News, 16.10.2020 12:02

16. Oktober 2020 von Ralf Grimminger
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IHK Ulm und Schwaben für „große Lösung“ beim Neubau der Konrad-Adenauer-Brücke


Verkehrsausschüsse der IHKs Schwaben und Ulm für 8-spurige Adenauerbrücke Die Ausschüsse für Verkehr und Logistik der IHKs Schwaben und Ulm haben sich in ihrer gemeinsamen Sitzung am Donnerstag in der Oldtimerfabrik Classic in Neu-Ulm einstimmig für eine „große Lösung“ beim bevorstehenden Neubau der Konrad-Adenauer-Brücke zwischen Ulm und Neu-Ulm ausge-sprochen. 

An der Sitzung der beiden Unternehmer-Gremien nahmen auch Vertreter des „Arbeitskreises Ulm/Neu-Ulm“ der beiden Kammern mit dem Ulmer IHK-Präsidenten Dr. Jan Stefan Roell und dem Neu-Ulmer Regionalvorsitzenden Gerd Stiefel teil. „Hier wird eine neue Brücke für die nächsten 70 bis 100 Jahre errichtet, die dann auch in der Lage sein muss, die Anforderun-gen der Zukunft zu erfüllen“, erklärten die beiden Ausschuss-Vorsitzenden Harald Seifert (Ulm) und Josef Brandner (Schwa-ben).
An die Kommunalpolitik appellierten sie: „Bei diesem Neu-bau haben wir die einmalige Chance, mehr zu tun als nur ein bauliches Problem der Gegenwart zu lösen. Hier geht es darum, die Hauptverkehrsachse durch Ulm und Neu-Ulm zukunftsfest zu machen.“ Seifert und Brandner betonten: „Diese Brücke ist entscheidend für die räumliche Erschließung des weiter wachsenden gemein-samen Wirtschaftsraums. Auf ihr bündeln sich die Verkehrs-ströme von den Bundesstraßen B 10, B 19, B 28, B 30 und B 311 über die Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg hinweg und überlagern sich mit dem „Binnenverkehr“ zwischen Ulm und Neu-Ulm, für den die Adenauerbrücke ebenfalls den wichtigsten Übergang der beiden Städte über die Donau darstellt.“
Den Bedarf zeigt auch die Verkehrsprognose des für den Neubau zu-ständigen Staatlichen Bauamts Krumbach. Demnach werde bis 2035 der Verkehr auf diesem Streckenabschnitt weiter anwach-sen und zwischen sechs und zehn Prozent mehr Fahrzeuge wür-den den Abschnitt täglich befahren. Andererseits würde eine achtspurige Brücke die anderen Brücken im Stadtgebiet Ulm/Neu-Ulm deutlich vom Verkehr entlasten. Vor diesem Hintergrund befürworteten die Ausschüsse und die Vertreter des „AK Ulm Neu-Ulm“ eine bauliche Lösung mit acht Spuren, die deutlich mehr Flexibilität für die vorgesehene Nut-zungsdauer bietet und zudem für das Verkehrsaufkommen eine bessere Abwicklung der Verkehre ermöglicht. Auch werde nur so der Spielraum ermöglicht, von Beginn an oder zu einem späte-ren Zeitpunkt eine eigene Spur für den öffentlichen Nahverkehr oder sonstige künftig bevorrechtigte Verkehre auszuweisen.
Der Neubau der Brücke erfordert zudem ein genau abgestimm-tes Vorgehen mit anderen Baumaßnahmen – gerade auch im Hinblick auf den erforderlichen Ersatzneubau der Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm, der zeitlich davor geplant ist. Aus Sicht der Gremien darf es nicht zu solch enormen Verkehrsprob-lemen in der Doppelstadt bzw. auf den zulaufenden Strecken kommen, wie sie vor rund zehn Jahren beim Beginn der Sanie-rung des Westringtunnels der B 10 aufgetreten sind. Für die gesamte Wirtschaft der grenzüberschreitenden Region sei die verkehrliche Anbindung an überregionale, europäische und weltweite Absatz- und Beschaffungsmärkte existenziell.
Aber auch der intraregionale Warenaustausch, die Ver- und Entsorgung aller Wirtschafts- und Lebensbereiche, könne nur mit einer gut erhaltenen und ausgebauten und damit leistungs-fähigen Infrastruktur bewältigt werden. Letztere sei auch für die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit und im Tourismus überaus bedeu-tend.



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