Ulm News, 26.03.2020 15:07
Wieder mehrere Verstöße gegen das Kontaktverbot
Die Polizei ahndete wieder mehrere Verstöße gegen das Kontaktverbot im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes in Neu-Ulm, Holzheim und Weißenhorn.
Im Laufe des Donnerstags wurden bei Kontrollen im Stadtgebiet von Neu-Ulm mehrere Personen, die gegen die bestehende Allgemeinverfügung verstoßen haben, festgestellt. Gegen 17.30 Uhr wurden am Mittwoch ein 30-jähriger Mann und seine 35-jährige Begleiterin am Glacispark-Spielplatz biertrinkend auf einer Parkbank angetroffen. Sie gaben vor, ihren Hund auszuführen. Sie wurden wegen der Ordnungswidrigkeiten gegen die Allgemeinverfügung und verbotswidrigem Alkoholkonsum in der Grünanlage angezeigt.
Am Mittwoch um 17.45 Uhr wurden zwei 16-jährige Jugendliche und ein 19-Jähriger in den Glacis-Anlagen auf einer Parkbank sitzend angetroffen. Sie konnten keine Rechtfertigung für die Zuwiderhandlung gegen die Allgemeinverfügung vorbringen. Eine Polizeistreife stellte gegen 18 Uhr zwei Männer im Alter von 28 und 30 fest, die sich am Bahnhofsvorplatz ohne triftigen Grund aufhielten. Allen Personen wurde ein Platzverweis erteilt. Zudem erhalten sie eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.
Am Mittwochabend, gegen 17.30 Uhr, erreichte die Polizei Weißenhorn der Hinweis eines Weißenhorner Bürgers, dass sich vor dem Freibad mehrere Jugendliche versammelt hätten. Die eingesetzten Beamten konnten sodann fünf Personen im Alter von 17–20 Jahren antreffen. Darunter befand sich auch jener Heranwachsender, der am vergangenen Donnerstagabend einem Polizeibeamten einen Kopfstoß versetzte, als ihn dieser bezüglich der Allgemeinverfügung und den damit verbundenen Regelungen sensibilisieren wollte. Die fünf Personen standen dicht zusammen und konnten keinen triftigen Grund für das Verlassen ihrer Wohnungen angeben. Alle erhielten einen Platzverweis und wurden aufgefordert sich umgehend wieder in ihre Wohnung zu begeben. Jeder Einzelne der Gruppe erhält nun eine bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Am Mittwochabend, gegen 20.00 Uhr, wurde in Holzheim eine Streifenbesatzung wegen eines Streits nach Holzheim gerufen. Auslöser des Streits war ein privater Autokauf vor vier Wochen, den die beiden Käufer kurzfristig rückabwickeln wollten, und aus diesem Grund gemeinsam von Bibertal nach Holzheim fuhren. Da die Verkäuferin den Autokauf nicht rückabwickeln wollte, gerieten die Parteien in einen Streit. Diesen konnten die Beamten schlichten. Gegen die beiden Männer aus Bibertal, die ihre Wohnungen ohne triftigen Grund verlassen hatten, wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet.



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