Ulm News, 12.02.2020 11:32
Autofahrer flüchtet und rammt Polizeifahrzeug
Mit hohem Sachschaden und drei Verletzten Personen endete die Fahrt eines 49-Jährigen am Mittwoch auf der A7. Dabei entstand ein Schaden von 80 000 Euro.
Gegen 0.15 Uhr meldete ein Zeuge einen unliebsamen Gast auf dem Gelände einer Tankstelle im Bereich Seligweiler. Der hatte dort ein Hausverbot und hielt sich auf dem Gelände auf. Eine Polizeistreife fuhr an. Nach einem erneuten Anruf eines Zeugen sei der Mann in sein Auto gestiegen und weggefahren. Der Fahrer solle vermeintlich alkoholisiert gewesen sein. Eine Polizeistreife entdeckte den VW in Richtung Langenau fahren. Mittels Blaulicht und Anhaltesignal versuchten die Beamten das Fahrzeug stoppen. Die Anhaltesignale ignorierte der Fahrer und fuhr mit erhöhter Geschwindigkeit weiter. Im Bereich der Anschlussstelle Langenau ignorierte er eine rote Ampel und fuhr auf die A7 in Richtung Würzburg auf. Er beschleunigte sein Auto stark. Seine Fahrt setzte er mit hoher Geschwindigkeit fort. Von der Rastanlage Lonetal Ost beschleunigte eine weitere Polizeistreife mit eingeschaltetem Sondersignal auf die Autobahn und befand sich vor dem flüchtigen VW. Der flüchtende Fahrer fuhr dem stark beschleunigenden Streifenwagen ungebremst in das Heck. Bei dem Unfall erlitt der 49-Jährige Unfallverursacher schwere Verletzungen. Die beiden Polizeibeamten im verunfallten Streifenwagen erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 80.000 Euro. Dem 49-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Die soll nun klären, ob er alkoholisiert war oder nicht. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Für die Dauer Einsatzmaßnahmen war die Autobahn an der Unfallstelle bis etwa 2 Uhr in Richtung Würzburg komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.





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