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Ulm News, 05.11.2019 18:14

5. November 2019 von Thomas Kießling
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Auswertung der Verkehrszählung kommt später: Herdbruckerstraße in Ulmer Innenstadt bleibt gesperrt


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Seit Februar 2019 ist die Durchfahrt vom Marktplatz zur Herdbruckerstraße versuchsweise vor allem auf Druck der Anwohner gesperrt. Weil sich die Ergebnisse einer Untersuchung verzögern, bleibt die aktuelle Verkehrsregelung mit gesperrter Durchfahrt vorerst  bestehen. Sobald die Ergebnisse vorliegen, soll eine endgültige Entscheidung über die künftige Verkehrsführung getroffen werden. Das teilt die Stadt Ulm in einer Pressemeldung mit. 

Auslöser für den Verkehrsversuch war eine Unterschriftenaktion, die Anwohnende der Herdbruckerstraße und des Marktplatzes im Jahr 2017 initiiert hatten. Sie wiesen auf die hohe Verkehrsbelastung in der Herdbruckerstraße hin: Der Durchgangsverkehr passiere mit hohen Geschwindigkeiten die bisher schon als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesene Straße und den Marktplatz. Die Interessensgemeinschaft forderte daher verkehrsberuhigende Maßnahmen. Eine von der Stadt durchgeführte Verkehrszählung bestätigte die Argumente der Anwohnenden. Der Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung, Bau und Umwelt beschloss daraufhin im November 2018 den Verkehrsversuch. Die Sperrung soll verhindern, dass Autofahrende den Knotenpunkt Neue Straße / Donaustraße aufgrund des Rückstaus über die Herdbruckerstraße in Richtung Neu-Ulm umfahren. Damit soll der Abkürzungsverkehr verhindert, die Lärmbelastung reduziert und die Aufenthaltsqualität im Bereich des Marktplatzes insgesamt erhöht werden. Der Verkehrsversuch wird durch Verkehrszählungen an fünf verschiedenen Knotenpunkten sowie durch eine Befragung der Anwohnenden und Gewerbetreibenden evaluiert werden. Dabei soll ebenfalls die fehlende Linksabbiege-Möglichkeit von der Neuen Straße in die Donaustraße, die von der Bürgerschaft häufig als Problematik angesprochen wird, untersucht werden. Dies erfolgt durch das eingangs genannte Ingenieurbüro.
Mit einer ersten Bilanz war frühestens nach einem halben Jahr zu rechnen. Wie die Stadtverwaltung jetzt mitteilt, werden die Auswertungen voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres vorliegen. Aufgrund der Arbeitsauslastung sowohl der Verkehrsabteilung als auch des beteiligten Ingenieursbüros kann die 
Evaluation nicht eher abgeschlossen werden. Vorerst bleibt die aktuelle 
Verkehrsregelung mit gesperrter Durchfahrt also bestehen. Sobald die 
Ergebnisse vorliegen, soll eine endgültige Entscheidung über die künftige 
Verkehrsführung getroffen werden.



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