Ulm News, 09.10.2019 17:45
Anruf aus Stockholm: Stanley Whittingham erfährt in Ulm vom Nobelpreis
Die geballte Kompetenz in Sachen Batterieforschung befindet sich eben doch in Ulm: Stanley Whittingham erfuhr während eines Vortrags in Ulm, dass er mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wird.
Der 77-jährige Stanley Whittingham hielt am Mittwoch in Ulm einen Vortrag im Rahmen der laufenden Batterieforschungstagung in Ulm. Derweil versuchten die Verantwortlichen der Akademie der Wissenschaften in Stockholm, die alljährlich den Nobelpreis vergibt, den Wissenschaftler zu kontaktieren. Das gelang nicht, worauf es die Akademie über die Veranstalter der Ulmer Batterieforschungstagung versuchten und schließlich Margret Wohlfahrt-Mehrens vom Ulmer Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) am Telefon hatten. Diese reichte das Telefon an den britisch-amerikanischen Topwissenschaftler weiter, der auf diese Weise in Ulm erfuhr, dass ihm der Nobelpreis in Chemie gemeinsam mit dem US-Amerikaner John Goodenough und dem Japaner Akira Yoshino verliehen wird. Er zeigte sich über die hohe Auszeichnung sehr überrascht. Auch die anderen 200 Forscher und Experten bei der Tagung waren zunächst überrascht, bedachten den frischen Chemie-Preisträger, der an der Binghamton University im US-Bundesstaat New York lehrt, dann aber mit viel Beifall und beglückwünschten ihn. Stanley Whittingham entwickelte die erste funktionierende Lithium-Batterie - damals in den 70er Jahren als Reaktion auf die Ölkrise.




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