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Ulm News, 27.09.2019 12:47

27. September 2019 von Ralf Grimminger
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Personalshopper Sonja Grau: Traditionell romantisch gekleidet auf die Wiesn oder den Wasen


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Fotograf: Pixabay CCO

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Stylisch, aber es darf auch traditionell romantisch sein, so beschreibt Personalshopper und Modeexptertin Sonja Grau aus Ulm den Modetrend beim diesjährigen Münchner Oktoberfest. Für beide - die Maid wie den Baum - gilt laut Sonja Grau: Für den Besuch auf der Wiesn oder auf dem Wasen keinesfalls eine Tracht vom Discounter wählen. 

„Die Romantik hat sich mit der Tradition vereint“, schwärmt die Stilexpertin Sonja Grau, wenn sie über den Trend zum Oktoberfest spricht. In der Regel sind dies im Resultat traumhaft schöne dezent ansprechende Farbkombinationen, welche nahezu einem jeden Träger schmeicheln. Die einzelnen pastelligen Farben erscheinen dem Betrachter nicht selten als verwässerte Farben, welche am Ende aber doch irgendwie klar erscheinen. Jeansblau, hellblau, hellgelb, rosé Nuancen paaren sich mit beige, grau, grün und puder.
Je nach Gusto des Trägers kann auf Teufel komm raus kombiniert werden. Die Dirndl sind generell unifarben, in sich gemustert oder verfügen über Blumenmuster, welche durch die angesagten pastelligen Farben eher Zurückhaltung üben als plakativ zu wirken. Romantisch charmant eben!
Die Blusen sind eher hoch geschlossen, als tief ausgeschnitten. Die Ärmel sind in der Regel anliegend und verfügen über einen längeren Halbarm oder gar einen 3/4- bis Langarm.
Die Länge des Dirndls sollte knieumspielt oder midi sein. Das Mieder muss nicht zwingend mit einem Miederband gebunden werden - Knöpfchen am Mieder sind mehr und mehr im kommen. Auch Dirndlkleider sind mehr und mehr im Trend. So erübrigt sich eine Bluse. Die Ärmel der Dirndlkleider sind in der Regel angeschnitten oder halbarm.
Die Dirndlschürzen bleiben ebenfalls eher in einer romantisch pastelligen Farbe, sie dürfen aber jederzeit auch aus Spitze mit oder ohne kleinen Pailletten sein. Als Täschchen bieten sich kleine Umhängetaschen mit Reißverschluss (Minibags) oder eine Gürteltasche (Body Bags) an.
Das Schuhwerk sollte mit dem Dirndl stimmig einher gehen. So bieten sich zum Trend z. B. Pumps mit Schließen, Riemchenschuhe, Flats, Pantoletten, Sandalen, Schnürstiefeletten oder Westernstiefel super an um eine Kombination stilvoll abzurunden.
Kopfbedeckungen sind neben Flecht- und Steckfrisuren sehr angesagt. Der Kopfschmuck geht heuer sogar in Richtung Fascinator. Dies bedeutet, dass die Wiesn durch den passenden Kopfschmuck ganz nebenbei zu einem nahezu royalen Auftritt werden kann. Ein no-go sind Kopfbedeckungen von irgendwelchen Wiesn-Buden, wie dies z. B. ein leuchtendes Elchgeweih oder unschöne Hüte á-la-Räuber-Hotzenplotz sein können.
Die Wiesn ist schließlich kein Fasching oder Karneval! Der „Kopfputz“ zeigt auch sofort an, ob er einem Wiesn-Flirt eher zugetan oder abgeneigt gegenüber steht: Ein Hut mit Feder, welche nach vorne zeigt sagt dem Gegenüber dass er den Wiesn-Flirt beginnen möge. Zeigt die Feder allerdings nach hinten, dann sollte er ein solches, evtl. Vorhaben lieber sein lassen.
Das Signal der Dirndlschleife ist eindeutig zum Beziehungsstatus der Trägerin: Ist die Schleife rechts gebunden dann ist die Trägerin vergeben. Sitzt sie links, dann signalisiert die Schleife, dass die Trägerin noch zu haben ist. Sofern die Schleife in der Mitte oder hinten gebunden ist, dann lässt dies unschwer auf modische Unkenntnis schließen.
Jeglicher Stil würde damit zunichte gemacht werden. Kleiner Tipp zum Binden der Schleife: Die Schürze setzt man in der Taille an, führt die beiden Schürzenbänder nach hinten, wo man sie kreuzt und wieder nach vorne führt. Dabei ist zu beachten, dass die Bänder glatt um die Taille gelegt sind und keine Falten werfen. Je nachdem, ob die Schleife dann rechts oder links gebunden wird, legt man das eine Band über das andere. Außen bildet man eine kleine Schlaufe, innen eine etwa s größere. Dann gilt es, die Schleife in Form zu bringen. Sie sollte generell schön geöffnet und stehend platziert werden. Hängende, lieblos gebundene Schleifen sind ein no-go. Der Mann (Buam) kann durch sein Trachtenoutfit bei der Frau (Maid) ganz leicht punkten: Generell kommt nämlich eine „Kracherne“, d. h. eine kernig sitzende Lederhose in einer Länge, welche oberhalb oder unterhalb des Knie endet bei der Damenwelt sehr gut an.
Sollte der Träger dann noch mit feschen Hosenträgern, einem Ranzengürtel oder einem Charivari glänzen, anstelle von alt herkömmlichen Trachtenschuhen z. B. modische Sneaker wählen, anstelle einer biederen Trachtenweste auf einen modischen Hoddie setzen, dann wird er viele Damenherzen auf seiner Seite haben. Wichtig ist, dass sich auch der Mann zur Wiesn nicht verkleidet oder spießig daher kommt sondern authentisch in seiner gewählten Tracht auftritt. Für beide - die Maid wie den Baum - gilt: keine Tracht vom Discounter wählen!



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