Ulm News, 17.03.2011 13:30
Ermittler sehen Raub geklärt – Mehrere Haftbefehle
Einen Raub, bei dem ein 31-Jähriger Bargeld, Schmuck und eine Uhr eingebüßt hat, sehen Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei Ulm geklärt. Insgesamt acht junge Männer und Frauen zwischen 17 und 23 Jahren sollen an der schweren Straftat Anfang Februar mitgewirkt haben, was sie im Wesentlichen Den 31-Jährigen betreut die Opferschutzeinrichtung Weißer Ring. gestanden haben.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ der Ermittlungsrichter inzwischen Haftbefehle gegen einen einschlägig vorbelasteten 23-Jährigen Wohnsitzlosen. Ebenso gegen einen 18-Jährigen aus dem Alb-Donau-Kreis, ihn nahm die Bundespolizei am Dienstag beim Hauptbahnhof fest und übergab ihn der Ulmer Kripo. Diese beiden Beschuldigten befinden sich nun in Justizvollzugsanstalten. Einen Haftbefehl gegen einen 19-Jährigen Wohnsitzlosen setzte das Amtsgericht unter Auflagen vorerst außer Vollzug. Fünf weitere mutmaßliche Komplizen aus Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Neu-Ulm sehen ihren Strafverfahren auf freiem Fuß entgegen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen lernte das Opfer die Gruppe aus fünf Männern und zwei jungen Frauen am 10. Februar am Bahnhof kennen. Demnach spendierte er den jungen Leuten gegen 22:00 Uhr Getränke. Der Mann aus dem Alb-Donau-Kreis soll auch mit seinem Geld geprahlt haben. Unter einem Vorwand lockten die jungen Frauen und ihre Begleiter den Arglosen zum Zinglerberg. Wie wohl vorher heimlich verabredet, versetzte die Gruppe dem 31-Jährigen dort Schläge und Tritte. Er erlitt zum Glück keine schweren Verletzungen, musste aber von einem Arzt versorgt werden. Mit den Wertsachen ihres Opfers machten sich die Angreifer auf und davon. Nach eigenen Angaben teilten sie die Beute auf und gaben den größten Teil noch in der Nacht für Alkohol aus. Nach dem Überfall bat der Leichtverletzte einen Passanten um Hilfe. Schon während der sofort eingeleiteten Fahndung fanden die Ermittler erste Hinweise auf die Gruppe.
Um die umfangreichen Ermittlungen nicht zu gefährden, haben Staatsanwaltschaft und Polizei bislang nicht über den Raub berichtet.




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