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Ulm News, 31.07.2019 09:38

31. July 2019 von roberto benjamini
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Football-Spartans: Optimistisch in die Aufstiegsrunde


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Fotograf: Cimboo

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Vor Beginn der Meisterschaftsrunde in der Bayernliga Süd hatten die gerade abgestiegenen Neu-Ulm Spartans das Ziel: die Saison als Meister abschließenj und den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga schaffen. Nach den ersten Spielen wurde die ehrgeizige Zielsetzung reduziert auf: wenigstens Tabellenzweiter werden und damit die Berechtigung zur Teilnahme an den Playoffs zum Wiederaufstieg sichern. Das ist geschafft. Nun muss das Team erst ins Halbfinale nach Regensburg, und dann - sollte da gewonnen werden - muss es zum Sieger des anderen Halbfinales nach Rothenburg oder nach Erding. "Wie dem auch sei - wir wollen wieder eine Klasse höher spielen", bekräftigrt HeadCoach Daniel Koch die Entschlossenheit des gesamten Teams.

Vor ziemlich genau fünf Jahren standen die Neu-Ulm Spartans vorzeitig als Teilnehmer an den Aufstiegsspielen zur Footballregionalliga fest. Sie waren ungeschlagener Tabellenführer der Bayernliga Süd und räumten auch im Halbfinale und im Finale ihre Gegner ab. Das erklärte Saisonziel „Aufstieg in die 3. Liga“ war in überragender Manier erreicht worden – mit Spielern aus Ulm (Sparrows) und Neu-Ulm (Barracudas), welche erst kurz zuvor das Team Neu-Ulm Spartans gegründet hatten. Fünf Jahre später, am Ende der Meisterschaftsrunde, kommenden Samstag, 3. August (Kickoff 16:00 Uhr), stehen die Footballer im TSV 1880 Neu-Ulm erneut vor den Playoffs. Wieder geht es um den Aufstieg in die 3. Liga. Aber vieles ist anders als vor fünf Jahren.

Favorit wie damals sind die Spartans keinesfalls. Nach einer Steigerung im Laufe der Saison konnte man die Augsburg Raptors überholen und so in der hart umkämpften Süd-Gruppe den zweiten Platz erobern. Also müssen die Neu-Ulmer gegen den Meister der Bayernliga Nord das Halbfinale bestreiten. Und der Meister der Südgruppe, die Erding Bulls, gegen welche die Spartans zwei Niederlagen hinnehmen mussten, haben den Zweiten von Nord zu Gast, die Franken Knights aus Rothenburg.

Die Beobachter wie das Fachblatt „Football aktuell“ schätzen die beiden Nord-Teams als Favoriten ein – haben doch beide je nur ein Spiel verloren – gegeneinander. Aber die Coaches der Spartans sehen die Situation ausgeglichen: „Wir haben das Spiel gesehen, welches die Knights zu Hause gegen Regensburg mit 7:26 abgeben mussten“, sagt Head Coach Daniel Koch. „Eigentlich müssten wir beide besiegen können“, meint er optimistisch. Die Regensburger, die im direkten Vergleich mit Rothenburg besser da stehen (im Hinspiel hatte es 7:10 geheißen), spielen zwar aus seiner Sicht einen ziemlich unkonventionellen Football, gegen den das Vorausplanen schwer fällt, aber:

„Wenn unsere Startspieler alle halbwegs gesund auflaufen können, haben wir auch ein paar Pfeile im Köcher.“ Besonders freut den Neu-Ulmer Chef-Trainer und seinen Staff: „Wir haben im Laufe der Saison einige positive Überraschungen erlebt. Da haben sich Spieler hervorgetan, die wir so schnell nicht auf dem Niveau erwartet hätten.“ Die Defense der Spartans wird in der Liga sehr hoch gehandelt. Da hat vor allem D-Line-Coach David Gonzalez ganze Arbeit geleistet. Auch Defense-Coordinator Marcus Fritz ist eine sichere Stütze, wenn es um gute Verteidigungs-Ideen geht. In der

Offense hatten die Spartans lange Probleme. Wenn Quarterback Eddie Jewel topfit ist und auch auf dem Feld die richtige Entscheidung schnell trifft, ist der Spartans-Angriff nicht leicht auszurechnen. Matthias Ast, Simon Braun und Patrick Schempf vertreten als Running Back-Trio den schmerzlich vermissten Langzeitverletzten Mac Retto inzwischen mehr als nur gut. Da muss Jewel nicht allzu viel selbst laufen, weiß, wen er jederzeit einsetzen kann, und hat zudem inzwischen mehrere Optionen, wenn es darum geht, Adressaten für seine Pässe auszugucken. „Im letzten Heimspiel haben wir gegen die Starnberg Argonauts das beste Offense-Spiel der Saison hingelegt. Wenn gegen Regensburg einiges genauso gut klappt, fahren wir zum Finale nach Rothenburg oder nach Erding. Aber dazu mehr, wenn es so weit ist.“



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