Ulm News, 13.03.2011 00:18
Mehrere hundert Ulmer bei Anti-Atom-Demo dabei
Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ulm, Neu-Ulm und den Landkreisen Alb-Donau und Biberach haben am Samstag zum Gelingen der großen Anti-Atom-Menschenkette zwischen Neckarwestheim und Stuttgart beigetragen. Etwa 50 000 Menschen hatten mit der Kette gegen die weitere Nutzung der Kernenergie un dgegen längere Laufzeiten älterer Atomkraftwerke demonstriert.
Die Ulmer Demonstranten waren mit fünf Bussen sowie per Bahn nach Ludwigsburg und anschließend nach Stuttgart gereist. Für viele waren das Erdbeben und der Tsunami in Japan mit seinen im Moment noch unabsehbaren Folgen für zwei japanische Atomkraftwerke das beherrschende Thema. BUND-Regionalgeschäftsführer Ralf Stolz sagte: „Diesen Beweis, dass die Nutzung der Atomkraft unkalkulierbare Risiken birgt, die eben nicht immer beherrschbar sind, hätte es wahrlich nicht gebraucht“.
Im Rahmen der Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz wurden angesichts der Ereignisse in Japan für den kommenden Montag, 14. März 2011 abendliche Mahnwachen in allen größeren Städten Deutschlands verkündet. Die Teilnehmer von Menschenkette und Kundgebung haben dies gleich konkretisiert.
So ruft der BUND nun für Montag in Ulm, Ehingen und Biberach zu Mahnwachen auf. Stolz: „Wir wollen damit unserer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan zum Ausdruck bringen, aber auch deutlich machen, dass wir von Bundes- und Landesregierung nun ein Überdenken ihrer Atompolitik erwarten.“
Die Mahnwachen finden in Ulm um 18 Uhr vor dem Ulmer Münster, in Ehingen um 18 Uhr auf dem Marktplatz und in Biberach um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz statt.




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