Ulm News, 05.07.2019 15:55
Prognos-Studie: Schwabenbund weiter im Aufwind
Alle zehn Landkreise und Städte im Schwabenbund sind unter den 150 zukunftsfähigsten Regionen Deutschlands zu finden und nehmen teilweise Spitzenplätze ein. Das zeigt die aktuelle Prognos-Studie.
„Wir können sehr stolz auf dieses Ergebnis sein“, freut sich Gerhard Pfeifer als Vorstandsmitglied des Schwabenbundes und Vizepräsident der IHK Schwaben. „Die Plätze dokumentieren die hervorragende Situation dieser besonderen Region als ländlich geprägtem, aber wirtschaftsstarkem Raum. Es zeigt sich, dass im Schwabenbund, der die Zielsetzung der grenzüberschreitenden Vernetzung und Positionierung zwischen den Metropolregionen hat, die richtigen Partner miteinander agieren und kooperieren.“ Das renommierte Wirtschaftsinstitut Prognos bewertet alle drei Jahre die 402 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland hinsichtlich ihrer Zukunftschancen und fasst diese Ergebnisse in einem Zukunftsatlas zusammen. Bewertet werden die Regionen in den Bereichen Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und soziale Lage. Die aktuelle Studie für 2019 wurde nun mit erfreulichem Ergebnis für das Gebiet des Schwabenbundes vorgestellt.
So befinden sich die Städte Ulm (Platz 17) und Kempten (33) in der absoluten Spitzengruppe in diesem bundesweiten Vergleich. Beiden Oberzentren wird zudem eine besonders hohe Dynamik und Entwicklung in den Bereichen Demographie und Arbeitsmarkt attestiert. „Diese beiden prosperierenden Stadtkreise stehen beispielhaft für viele andere Städte im Schwabenbund wie zum Beispiel Biberach oder Heidenheim, die nicht eigens untersucht wurden. Unsere Stärke ist eine einzigartige Städtelandschaft von wenigen großen, aber vielen kleinen und mittleren prosperierenden Städten“ sagt Vorstandsmitglied und IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle. Mit den Landkreisen Oberallgäu und Neu-Ulm finden sich zwei Schwabenbund-Mitglieder im Vorderfeld des Bereichs Wohnen und Soziales wieder (Plätze 23 bzw. 34).
Den Spitzenplatz innerhalb des Schwabenbundes im Bereich Wettbewerb/Innovation nimmt der Landkreis Biberach mit Position 26 ein. Den größten Entwicklungssprung macht der Landkreis Unterallgäu im Bereich Arbeitsmarkt mit einer Verbesserung von über 100 Plätzen. Insgesamt glänzen die 10 Städte und Landkreise im Schwabenbund mit einer Entwicklungsdynamik, ablesbar an teilweise großen Positionssprüngen gegenüber der letzten Untersuchung aus dem Jahr 2016. Sie haben sich um durchschnittlich fast 15 Plätze zum Vergleichsjahr 2016 verbessert. Die größten Sprünge nach vorn machen die Landkreise Heidenheim und Oberallgäu. Vorstandsmitglied und Kemptener Oberbürgermeister Thomas Kiechle fasst angesichts dieser erfreulichen Zahlen zusammen: „Die intensiven Stadt-Umland-Beziehungen zeichnen uns aus und sind eine weitere besondere Schwabenbund-Stärke, die durch die Zahlen des nun veröffentlichten Prognos-Zukunftsatlas eindrucksvoll untermauert werden.“



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