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Ulm News, 05.07.2019 12:01

5. July 2019 von Thomas Kießling
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CFD Trading – Nichts für Anfänger!


Trotz des höchsten Risikos erfreuen sich CFDs, oder zu Deutsch ifferenzkontrakte, vor allem bei Anfängern im Trading großer Beliebtheit. Fast wie die Motten vom Licht, werden sie von diesem Finanzinstrument angezogen, dabei beträgt bei dieser Form des Tradings die Verlustrate laut cfd- demokonto.net zwischen 74 und 89 Prozent. Doch warum wollen sich so viele Anfänger daran versuchen und blenden das große Risiko scheinbar vollkommen aus?

Was sind CFDs?

CFD steht für „Contract For Difference“ und wenn man damit handelt, kauf und verkauft man nicht wirklich Werte, wie z.B. Aktien, an der Börse, sondern spekuliert lediglich auf deren Kurs. Dazu schließt man einen Vertrag (Contract) mit einem Online Broker bezüglich der Kursentwicklung eines Werts, die man sich erwartet. Das bedeutet, dass man sowohl auf steigende als auch auf fallenden Kurse setzen kann. Entwickelt sich der Kurs in die erwartet Richtung, so gewinnt man, geht er in die andere Richtung verliert man. Wenn man den Trade beendet, dann hat man den Kursunterschied (Difference) zwischen Beginn und Ende des Trades als Gewinn bzw. Verlust realisiert. Hinzu kommt, dass es sich bei CFDs um ein gehebeltes Finanzinstrument handelt. Damit wird das selbst eingebrachte Kapital in Höhe des Hebels vervielfacht. Das führt dazu, dass man ein viel höheres Tradingvolumen zur Verfügung, wodurch Kursbewegungen, in Relation mit dem eigenen Kapital, viel größere Auswirkungen haben. Jener Betrag, den man selbst eingebracht hat, dient nur als Sicherheitsleistung und wird als „Margin“ bezeichnet. Durch den Einsatz von Hebeln steigt aber auch das Risiko auf den Totalverlust seines Kapitals. Wird nämlich durch Kursverlust bei einem Trade der Betrag der Margin erreicht, wird dieser sofort vom System beendet und man hat sein Geld verloren.

Anreize des CFD Tradings

In erster Linie ist es wohl die Möglichkeit auf hohe, schnelle Gewinne, die das CFD Trading besonders für Anfänger interessant machen. Darüber hinaus kann man auch ohne selbst das dafür nötige Kapital aufbringen zu müssen, Daytrading betreiben. Darunter versteht man das Durchführen von schnellen Trades, die manchmal nur ein paar Stunden oder gar Minuten dauern und sich die kleinen, aber durch das hohe Tradingvolumen lukrativ gewordenen, natürlichen Schwankungen eines Kurses während des Tages zunutze machen. Besonders Anfänger denken, dass durch die Hebel zwar das Risiko auf Totalverlust seines Kapitals steigt, dieser Umstand sich aber durch die Chance auf höhere Gewinne relativiert. Das ist aber leider falsch, denn die Chance steigt nicht im gleichem Ausmaß wie das Risiko! Darüber sind sich die meisten Anfänger nicht im Klaren und so beträgt laut daytrading-broker.net die Verlustrate unter dieser Gruppe annähernd 90 Prozent.

Essenziell für Anfänger

Wer sich trotz der hohen Wahrscheinlichkeit auf Verlust als Anfänger im CFD Trading versuchen möchte, der sollte ein CFD Demokonto nutzen. Bei seiner Wahl sollte man allerdings darauf achten, dass dieses die echten Live-Börsenkurse verwendet, alle anfallenden Kosten berücksichtigt und auf Dauer kostenlos nutzbar ist. Nur auf diese Weise erhält man ein realistisches Bild von den Gegebenheiten im CFD Trading und kann 1zu1 sagen, wie man beim Handel mit echtem Geld zurechtkommen würde. In den meisten Fällen dürfte das die anfängliche Euphorie für diese Art des Tradings bedeutend dämpfen, weil man sehen wird, wie schwer es ist dabei in der Gewinnzone zu bleiben! Allen Anfängern sei geraten so lange in einem CFD Demokonto zu üben, bis man eine Strategie gefunden hat, mit der man es schafft auf Dauer eine positive Bilanz zu erzielen und erst dann auf den Handel mit echtem Geld zu wechseln. Für die meisten wird das bedeuten, dass sie nie in einem realen Tradingkonto handeln werden; aber das ist auch gut so! Wie sollte es denn jemand im Echtgeldhandel schaffen, wo Angst und Gier die Sache zusätzlichen erschweren, wenn er es nicht einmal vermag im Demokonto im Plus zu bleiben?



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