Ulm News, 25.06.2019 14:28
Radar-Symposium in Ulm: Passivradar und Kollisionswarnung für Drohnen im Mittelpunkt
schließen
Beschreibung: Hensoldt präsentiert mit neuen Sensorlösungen auf dem Internationalen Radar-Symposium in Ulm
Fotograf: Hensoldt
Der Sensor-Lösungsanbieter Hensoldt präsentiert neueste Entwicklungen in der Sensortechnologie auf dem Internationalen Radar-Symposium, das am Mittwoch in Ulm beginnt. Neben einer Reihe von Experten-Vorträgen ist Hensoldt dort mit seinem neu entwickelten Passivradar ‚Twinvis‘ und einem erst kürzlich im Flug getesteten Kollisionswarnradar für Drohnen vertreten.
„Die Radar-Technologie verzeichnet im Zusammenhang mit der Digitaltechnik und Methoden der Künstlichen Intelligenz enorme Fortschritte, die wir als Sensorspezialist massiv vorantreiben“, erklärt Hensoldt-CTO Ryszard Bil. „Dadurch sind wir heute in der Lage, Lösungen für autonome Verkehrsmittel oder die militärische Informationsgewinnung anzubieten, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären“. Während der Tagung im Ulmer Kongress-Zentrum zeigt Hensoldt sein Passivradar ‚Twinvis‘ im Live-Betrieb. Das in einen Van eingebaute Gerät wertet, ohne selbst zu strahlen, die Signalechos von Rundfunk- und Fernseh-Sendern aus, um in Echtzeit ein Luftlagebild im Umkreis von über 200 km zu erstellen. Ebenfalls zu sehen ist das luftgestützte Überwachungs-radar PrecISR (sprich: ‚prisaiser‘), das die neuesten Erkenntnisse im Bereich aktiver Gruppenantennen und digitaler Empfänger in einen skalierbaren Hochleistungssensor übersetzt und an Bord von Hubschraubern, Drohnen und Missionsflugzeugen installiert werden kann. Ein hochmodernes Radar für die Flugsicherung und ein Kollisionswarn-Radar für Drohnen runden die Präsentation des Ulmer Sensor-Spezialisten ab.
Auf dem diesjährigen Radar-Symposium, das von der Deutschen Gesellschaft für Ortung und Navigation (DGON) organisiert wird, werden cirka 300 internationale Experten erwartet. Dabei wird über diverse Radarthemen der Automobil-, Luft- /Raumfahrt-, Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie sowie Medizintechnik diskutiert. Die Veranstaltung fördert den Austausch über neueste Radartechnologien, auch im Zusammenhang mit Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz (KI), Robotik, Industrie 4.0 und Cyber Security zwischen Studenten, jungen Akademikern, Wissenschaftlern, Industrie und Nutzern



Highlight
Weitere Topevents
Ein Trümmerfeld auf der Autobahn - schwerer Unfall heute Früh blockiert stundenlang A8 bei Dornstadt
kein guter Wochenstart: ein wahrliches Trümmerfeld auf der Autobahn, vier Verletzte und stundenlanger...weiterlesen
Neue Verkehrsführung beim Blaubeurer Ring in Ulm überfordert viele Autofahrer
Die komplette Sperrung der Blaubeurer-Tor-Brücke hat Ulm am Samstag zum Dauerstau auf der Bundesstraße...weiterlesen
Mutmaßlicher Messerangriff in einer Wohnung - eine 30-Jährige wird schwer verletzt
In einer gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Ellwangen und Polizeipräsidium Ulm geben...weiterlesen
Närrisch am Arbeitsplatz: Das ist erlaubt
Nicht mehr lange und das närrische Treiben erreicht seinen Höhepunkt. Während die einen den...weiterlesen
Größerer Polizeieinsatz nach Streit - Bedrohung mit Auto und Messer
Am Freitagnachmittag, gegen 14:30 Uhr, kam es zu einem größeren Polizeieinsatz wegen einer körperlichen...weiterlesen
Verkehrsunfall wird nun als Mordversuch gewertet
In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ulm und der Polizei Ulm geben beide bekannt:...weiterlesen
Fachkräftebrücke mit Südafrika – spannend: nun mit Insight Trip Südafrika - künftige Azubis, ihre Berufsschulen und Facharbeiter werden besucht
Das Unternehmerehepaar Roxanne und Michael Kreutle mit Sitz in Munderkingen hat eine Fachkräftebrücke...weiterlesen
Nächstes Kapitel im Fall: eine Erbschaft unter den Nagel gerissen und als Stiftungs-Verwalter auch noch bereichert
Der Fall ist höchst prätentiös: Offenbar gibt es einen Neu-Ulmer Notar, der einem anderen Notar a.D....weiterlesen







