Ulm News, 05.03.2019 11:23
NaturFreunde Ulm fahren am 10. März zur Anti-AKW Demonstration nach Neckarwestheim
Die NaturFreunde Ulm fahren am 10. März zur Demonstration beim Atomkraftwerk Neckarwestheim. Treffpunkt zur gemeinsamen Zugfahrt (Baden-Württemberg-Ticket) nach Kirchheim/Neckar um 10.30 Uhr vor dem Ulmer Hauptbahnhof.
Trotz Fukushima sind in der BRD immer noch sieben Atomreaktoren in Betrieb und sollen bis 2023 weiteren Atomstrom und Atommüll produzieren. Erneuerbare können den Atomstrom längst ersetzen, schreibt der bei der jüngsten Mitgliederversammlung erneut im Amt bestätigte Naturfreunde-Vorsitzende Hans-Peter Zagermann. . „CASTOR-Zwischenlager“ werden zu unsicheren Langzeitlagern. Die Uranfabriken in Lingen (NRW) und Gronau (Niedersachsen) sorgen weiter dafür, dass die AKWs hier und weltweit mit Brennelementen versorgt werden. Am KIT der Universität Karlsruhe wird mit Steuergeldern in aller Stille an der nächsten Generation von AKWs gearbeitet. Atomausstieg sieht anders aus, kritisiert Zagermann. "Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke verseuchen die Umwelt. Der umweltschädliche „Dreckstrom“ verstopft die Leitungen und verhindert die weitere rasche Energiewende. Mit den seit 2017 geltenden neuen Zwangsvorschriften soll die erfolgreiche dezentrale Energiewende von unten mit inzwischen 41% der Nettostromerzeugung ausgebremst werden. Die Energiewende wird künstlich teuer gerechnet und zusätzlich mit Milliarden Euro teuren Privilegien zu Gunsten der Stromkonzerne belastet. Insgesamt aber ist Strom aus erneuerbaren Energien bereits jetzt günstiger als Kohle und Atom. Und vor allem: nichts wird teurer als eine zu späte Energiewende", betont der Vorsitzende der Ulmer Naturfreunde. Die NaturFreunde Ulm fahren am 10. März 2019 zur Demonstration beim Atomkraftwerk Neckarwestheim. Treffpunkt zur gemeinsamen Zugfahrt (Baden-Württemberg-Ticket) nach Kirchheim/Neckar um 10.30 Uhr vor dem Ulmer Hauptbahnhof. Infos und Anmeldung bei Hans-Peter Zagermann, Tel. (0731) 42671.



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