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Ulm News, 04.09.2018 18:56

4. September 2018 von roberto benjamini
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So viel Theater war noch nie in Neu-Ulm


"Mehr Theater denn je" verspricht das Theater Neu-Ulm für die nun beginnende neue Spielzeit. Die 7. Saison im neuen Haus bringt sieben Produktionen. Am Freitag, 14. September geht's los in der "Kleine Komödie am Petrusplatz". Und in diese Spielzeit 2018 / 19 fallen auch zwei besondere Ereignisse, "Jubiläen", "Geburtstage": ein 40jähriges und ein 25-jähriges des Theatermacher-Duos Claudia Riese und Heinz Koch.

 

Unglaubliche 40 (!) Jahre (unglaublich?!) währt die künstlerische Zusammenarbeit von Claudia Riese und Heinz Koch. Sie begann 1979 bei „Ein Schlaf Gefangener“ von Christopher Frey; da spielte er mit dem Kriegsgefangenen "Flur" seine erste Rolle auf einer Ulmer Profi-Bühne, sie war Regieasstistentin und für die Technik verantwortlich.

Fünfzehn Jahre später, eben vor 25 Jahren schwimmen sich beide frei, wollen eigenverantwortlich Theater machen, gründen am 1. April 1994) das "Autonomes Goethe- und Schiller-Theater" (AuGuS-T), welches drei Jahre später nach Neu-Ulm umzieht, in die erste eigene Spielstätte, den dann 2012 abgerissenen Konzertsaal. Seit sechs Jahren ist die künstlerische Heimat nun im umgebauten Müller-Markt zu finden.

Eine besondere Neuerung im laufenden Jahr: Mit Melanie Schmidt beschäftigen "Riese & Ko" erstmals eine Festangestellt, eine Schauspielerin mit Spielverpflichtung und diversen im Theaterbetrieb anfallenden künstlerischen und administrativen Aufgaben.

Melanie Schmidt wird unter anderem eigenverantwortlich mit dem Solostück „Miriam, ganz in Schwarz“ von Jörg Menke-Peitzmeyer ein Projekt für Schulklassen machen. Das Stück soll nicht im Theater, nur in Schulen gezeigt werden. Ausdrücklich auch in Hauptschulen. In den Klassenzimmern (sic!) und immer nur für EINE Klasse.

Die Neu-Ulmer Theatermacher hoffen auf der Idee gegenüber aufgeschlossene Pädagogen. "Wir sind überzeugt, dass "Miriam, ganz in Schwarz" der Altersstufe +-15 viel zu bieten hat und behaupten:
Das Gastspiel kann den Unterricht bereichern, weil bestimmte (Tabu-)Themen angesprochen werden und zu Gesprächen führen köönen."

"Miriam, ganz in Schwarz“ ist ein Stück über das Tabuthema Tod und die Sinnsuche einer jungen Frau, geschrieben mit schwarzem und skurrilem Humor. Es trifft, was die Jugendlichen in diesem Alter bewegt. Den Lehrkräften, welche das Stück in ihren Unterricht einbauen möchten, wird umfangreiches Unterrichts-Material an die Hand gegeben.

Ansonsten gibt es "sieben glitzernde Klunker" im neuen Spielzeit-Programm:

  • Am Beginn der Spielzeit wird mit einiger Umbesetzung nochmals wieder aufgenommen „Fünf Frauen und ein Mord“ von Gladys Heppleworth.
  • „Zwei Frauen und eine Leiche“ von Patrícia Melo hat  Premiere am 12. Oktober
  • Bei „Frohes Fest. Eine schöne Bescherung“ von Anthony Neilson, Premiere am 9. November, werden sieben Darsteller*innen auf der Bühne stehen. Zwar gab es im Theater Neu-Ulm mit den Musical-Produktionen „Sekretärinnen“ und „No(n)nsense“ schon bis zu elf Mitwirkende, das war aber noch im Konzertsaal. „Mit einer so großen Produktion loten wir unsere Grenzen aus“, sagt Heinz Koch.
  • An zwei Abende geht das Publikum mit dem wunderbaren Damentrio „Die Swing Bell’s“ auf eine musikalischen Zeitreise in die 30er und 40er des vergangenen Jahrhunderts, Titel des Abends: „Sing, Sing, S(w)ing“ - Musik im Stile der berühmten Andrew-Sisters, Termine:  19. Und 20. Oktober
  • Silvester gibt es ein Programm zum Jahreswechsel mit dem Arbeitstitel „Morgen, ja morgen …“
  • Im Januar möchte das Theater das Stück „Liiiebe. Versuch’s doch mal mit meiner Frau“ von Murray Schisgal realisieren – da wird wegen der großen Besetzung ein Sponsor gesucht, Premiere soll sein am 4. Januar
  • Und im Februar hat dann Premiere die vorletzte Produktion der Spielzeit  „Honig im Kopf“ - nach der Bühnenfassung von Florian Battermann in einer Bearbeitung von René Heinersdorff, basierend auf dem gleichnamigen Film, Drehbuch von Hilly Martinek und Til Schweiger, Premiere: 15. Februar
  • Danach soll noch ein Stück kommen. "Riese & Ko" fighten darum, die Aufführungsrechte für das neueste Stück von Daniel Glattauer zu erhalten, "Vier Stern Stunden". Sie hoffen, es klappt; der Verlag würde aber die deutsche Erstaufführung lieber an ein mehr Tantiemen versprechendes größeres Theater vergeben.

Und schließlich: Das Theater Neu-Ulm würde im Sommer 2019 auch gern wieder eine Serie Freilicht-Theater im Museumshof realisieren. Den Ort hatten wir ursprünglich für solche Aktivitäten entdeckt, einige Jahre für viel Publikum erfolgreich bespielt und somit bestens etabliert.



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