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Ulm News, 02.07.2018 11:00

2. Juli 2018 von Ralf Grimminger
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11. Internationales Donaufest: Zehn Tage, zehn Länder, ein besonderes Fest


Beim 11. Internationalen Donaufest treffen sich in Ulm und Neu-Ulm Künstler und Gäste aus allen zehn Anrainerländern entlang der Donau zu einem grenzüberschreitenden Fest der Kulturen. Vom 6. bis 15. Juli werden die Besonderheiten, die Gemeinsamkeiten und auch die Vielfalt des Donauraums gefeiert. „Das Donaufest ist Schaufenster der kulturellen Vielfalt im Donauraum, aber auch Gelegenheit zur Begegnung, des Neuen und des gesellschaftspolitischen Diskurses über aktuelle Themen“, freut sich der Ulmer OB Gunter Czisch auf das große Fest.

Zahlreiche Veranstaltungen - zum größten Teil bei freiem Eintritt -  bieten eine fast einzigartige Möglichkeit, den Donauraum kompakt in seiner kulturellen Vielfalt zu erleben. Das internationale Kulturprogramm bietet eine anspruchsvolle Mischung verschiedener künstlerischer Richtungen: Musik von Klassik bis Jazz, Balkan-Beats, Weltmusik, Folk und Pop sowie Literatur, Theater, Tanz, Begegnungsprojekte, Fachkonferenzen, Diskussionen und Ausstellungen. Das Donaufest bringt Kultur und Kunst aus zehn Donauländern nach Ulm und Neu-Ulm.
Kulturelle Vielfalt in den unterschiedlichsten Facetten wird an zehn Tagen auf drei Bühnen auf dem Festivalgelände rechts und links der Donau sowie an verschiedenen Veranstaltungsorten in beiden Städten, wie beispielsweise dem Edwin Scharfff-Haus, dem Ulmer Münster oder dem Stadthaus erlebbar.

Das Herzstück ist der bunte Markt der Donauländer. Der Markt spiegelt die Vielfalt der Kulturen, Musik- und Tanzformen sowie Lebensstile entlang der Donau wieder. Der Markt am Ulmer Donauufer ermöglicht Begegnungen. Hier können die Besucher bummeln und die Donauländer mit allen Sinnen erleben, genießen und – an den Verpflegungsständen – schmecken. Die Gastronomen laden zu einer abwechslungsreichen  Entdeckungsreise entlang der Donau ein. Vielfältig ist auch der  Kunsthandwerkermarkt mit rund 70 Ausstellern, die Waren von Holz bis Glas, Leder und Filz bis hin zu Keramik und Bronze anbieten. Der Markt ist ein tolles Schaufenster für anspruchsvolles Kunsthandwerk. Ein buntes Familienprogramm lädt Jung und Alt, Klein und Groß diesen Sommer wieder zum Sehen, Staunen und Mitmachen ein. Die Vielzahl an Veranstaltungen sowie der bunte Markt der Donauländer mit Kunsthandwerk und Kulinarischem schaffen eine gute Gelegenheit, den Donauraum in seiner kulturellen Vielfalt zu erleben und selbst zu entdecken.
Kulturell wird viel geboten. Ingesamt sind rund 150 Veranstaltungen, die überwiegend bei freiem Eintritt geboten werden, geplant von Klassik bis Jazz, Balkan-Beats, Weltmusik, Folk und Pop sowie Literatur, Theater, Tanz, Ausstellungen, Veranstaltungen für Kinder und Familien, Begegnungsprojekte, Fachkonferenzen und Diskussionen. Erstmals ist diesmal ein Variete „Die perfekte Welle“ im Programm. Beliebte und erfolgreiche Dauerbrenner dagegen sind schon das Internationale Donaujugendcamp, die Instrumentalwettbewerb und Schulchortage, die IDF Factory. In diesem Jahr werden vier Formationen an zwei Abenden neben ihrem eigenen Repertoire auch das Ergebnis der Probetage in Belgrad, Budapest, Wien und Ulm auf die Bühne im Donausalon bringen. Im Rahmen des donau.pop.camps kommen Bands aus Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Österreich und Deutschland an Ulm. Die Musiker  proben, jammen, schreiben Songs, tauschen sich aus, spielen Konzerte und lernen die Ulmer und Neu-Ulmer Kulturszene kennen.  
Ein Hingucker sind natürlich alle zwei Jahre auch die Fahnen an den Donauufern, die von Ana Petrovic von der Kunstakademie in Osijek und der kroatischen Künstlerin mit der serbischen Künstlerin Bosiljka Zirojevic Lecic gestaltet wurden. Und schließlich findet auch ein lebendiger Austausch mittels Fachkonferenzen und Arbeitsformaten statt. 

„Das Internationale Donaufest steht für ein Miteinander ohne Grenzen in Frieden und Freiheit. Seit mehr als 20 Jahren begegnen sich hier Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturräumen. Die Donau als zentrales Element des Fests, von allen geliebt, bringt die Völker zusammen und macht ihnen begreiflich, dass sie mehr gemeinsam haben als angenommen. Gerade in Zeiten in denen Europa droht auseinander zu driften, ist dies von zentraler Bedeutung“, betonen die Oberbürgermeister Gunter Czisch (Ulm) und Gerold Noerenberg (Neu-Ulm)  die Bedeutung des bunten Festes an der Donau in ihrem Grußwort. „Der WIR-Gedanke und das Miteinander steht auch vom 6. bis 15. Juli 2018 wieder im Vordergrund“.

Auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann lobt das Donaufest. Vor allem wegen der Partnerschaften entlang der Donau könne die Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft intensiviert werden. Nicht zuletzt deshalb hat Ministerpräsident Kretschmann auch wieder –gemeinsam mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder – die Schirmherrschaft für das 11. Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm übernommen.

Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es im Internet unter www.donaufest.de



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