Ulm News, 30.05.2018 16:02
Neu-Ulmer Fechter Nils Bosserhoff qualifiziert sich für Deutsche Meisterschaft
Für einen Paukenschlag hat Nils Bosserhoff, Nachwuchs-Florettfechter des TSV Neu-Ulm, bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Badischen Haueneberstein gesorgt. Der 13-Jährige kehrte mit einem hervorragenden zehnten Platz im Einzel und einem sechsten Platz mit der Mannschaft zurück.
Schon in der Vorrunde im Einzelwettbewerb zeigte Bosserhoff, was er sich vorgenommen hatte. Mit vier Siegen und einer knappen 4:5 Niederlage gegen Mika Student (Bochum) kam er als Zehnter in die Zwischenrunde. Dort gewann Bosserhoff weitere vier Gefechte bei nur einer Niederlage gegen Finn Sonsalla aus Korb. An Position acht für die 32er-Direktentscheidung qualifiziert traf er dann in der ersten Runde wieder auf den Korber, behielt aber diesmal mit 10:9 die Oberhand. Auch das folgende Gefecht gewann der 13-Jährige mit 10:9, ehe er von der Nummer Eins und dem späterem deutschen Meister, Nils Hoffmann (Dörnigheim), mit 2:10 in den Hoffnungslauf geschickt wurde. Im Gefecht um den Einzug in das Viertelfinale hatte der Neu-Ulmer, wie in der Vorrunde schon, gegen den Bochumer Mika Student 4:10 das Nachsehen. Nach kurzer Enttäuschung konnte sich Nils Bosserhoff aber zusammen mit seinem Trainer Ivan Taukachou über einen hervorragenden zehnten Platz freuen. Am nächsten Tag stand der Mannschaftswettbewerb auf dem Programm. Durch das tolle Ergebnis im Einzel wurde Nils Bosserhoff in der ersten Mannschaft neben den Münchnern Max Klostermann, Simon Altenrieder und Niklas Diestelkamp nominiert, die wegen ihrer guten Einzelergebnisse ein Freilos für die Vorrunde hatten. So griffen die vier Jungs erst im 16er-KO gegen die Mannschaft aus Brandenburg zum Florett, und gewannen ungefährdet 45:28. Gegen die an drei gesetzte Mannschaft aus Sachsen-Anhalt fanden die bayrischen Fechter beim 18:45 aber kein Mittel und belegten letztlich unter 26 Mannschaften den hervorragenden sechsten Platz.
Erdluitle-Turnier in Korb Die Schüler-Nachwuchsfechter Kim und Kilian Schmutz, sowie Daniel Mardian erkämpften sich beim beliebten und traditionellen „Korber Erdluitle“ gute Platzierungen. Der in seinen jungen Jahren bereits turniererfahrene Kilian Schmutz konnte sich dabei als Dritter einen Podestplatz erkämpfen. Seine Schwester Kim hatte es mit zum größten Teil älteren Fechtern zu tun, da sie selbst noch Bambini ist, aber bei den Schülern antrat. Dennoch erkämpfte sie sich den sechsten Platz. Turniererfahrung zu sammeln hieß es vor allem für Daniel Merdian. Der erst seit einem Jahr fechtende Schüler zeigte gute Gefechte und belegte den zehnten Platz.




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