Ulm News, 19.04.2017 10:36
Handwerkskammer Ulm: Handwerkskonjunktur hat weiter Auftrieb
Das Handwerk ist gut in das neue Jahr gestartet. Die Handwerksbetriebe im Ulmer HWK-Bezirk bestätigen die positiven Werte vom Jahresende und bewerten ihre aktuelle Geschäftssituation und ihre Geschäftserwartung weiter positiv. Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm: „Das Handwerk profitiert von niedrigen Zinsen und hohen Vertrauenswerten in der Bevölkerung. Diese Entwicklung hält seit vier Jahren an. Sie ist robust und zeigt die Leistungsfähigkeit des regionalen Handwerks.“
Einen guten Jahresstart verzeichnen insbesondere das Kfz-Gewerbe sowie die Handwerksbetriebe für den gewerblichen Bedarf. Beispielhaft sind hier Betriebe aus dem Bereich Feinwerkmechanik, Elektro oder Metall zu nennen. Auch das Bauhandwerk bewertet seine Situation nach wie vor günstig und blickt positiv in die kommenden Monate. Über alle Gewerke hinweg bewerten 67 Prozent aller Betriebe ihre Lage als gut, ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Für die kommenden Wochen rechnen 75 Prozent aller Betriebe mit einem positiven Jahresverlauf. Bei 56 Prozent aller befragten Handwerker reicht der Auftragsbestand für die kommenden sechs bis zwölf Wochen, 61 Prozent arbeiten aktuell mit einer Auslastung von mindestens 80 Prozent. Im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl unterstreicht das Handwerk die Notwendigkeit zum politischen Wirken für seine Betriebe.
Hauptgeschäftsführer Dr. Tobias Mehlich: „Wenn wir von einer hohen Betriebsauslastung sprechen, klammern wir den ebenso hohen Zeitaufwand für Dokumentationspflichten oder schlechte Infrastruktur aus.“ Wer hier eine Verbesserung für die Unternehmen erreiche, steigere die Leistungsfähigkeit der Handwerksbetriebe und die Wirtschaftskraft seiner Region. Mehlich: „Kluge Handwerkspolitik ist deshalb auch kluge Strukturpolitik.“
Alb-Donau Kreis und im Stadtkreis Ulm
Im Alb-Donau Kreis beurteilen 68 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als gut, im Stadtkreis Ulm insgesamt 62 Prozent. In beiden Regionen sehen die Unternehmen zuversichtlich der Zukunft entgegen. 80 Prozent der Betriebe rechnen im Landkreis Alb-Donau mit einem positiven Verlauf der weiteren Monate Jahres, im Stadtkreis Ulm sind 65 Prozent optimistisch. Im Alb-Donau- Kreis melden 58 Prozent der Betriebe eine Auslastung von 80 Prozent und höher, nur zwei Prozent kalkulieren mit einem Minus bei den Aufträgen.
In Ulm fahren 50 Prozent der Betriebe mit einer entsprechenden Auslastung, ein Minus bei den Aufträgen erwartet keines der befragten Unternehmen.



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