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Ulm News, 09.12.2010 15:05

9. Dezember 2010 von Ralf Grimminger
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Letztes Heimspiel für die Handballer der TSG am Sonntag gegen Pforzheim


Das Heimspiel findet am Sonntag, 12Dezember um 17 Uhr in der Kuhberghalle Ulm gegen den SG Pforzheim-Eutingen statt.

Zum letzten Mal in diesem Jahr präsentiert sich die Söflinger Mannschaft vor heimischem Publikum. Nachdem es zuletzt daheim gegen Balingen-Weilstetten II nur für die Gästemannschaft und deren Trainer Grund zu Freudentänzen gab, soll am Sonntag die alte Ordnung in der Kuhberghalle wieder hergestellt werden. Vor heimischem Publikum darf nichts anbrennen.

"Unsere Mannschaft hat sich Wiedergutmachung bei ihren Fans ganz fest vorgenommen. Gegen Balingen-Weilstetten II war zu Hause eine Niederlage drin. Die Gästemannschaft war stark und steht nicht umsonst weit oben in der Tabelle. Wir waren – nur – um ein Tor schlechter. Ganz anders verhielt es sich mit dem Ausflug an den Bodensee am vergangenen Samstag. Er ging gründlich in die Hose gegen ein Team, das gewiss nicht zu den unbezwingbaren zählte. Der Schlag ins Konstanzer Bodenseewasser war zweifellos der Gipfel einiger enttäuschender Auftritte unserer Mannschaft in dieser Saison.

Die Mannschaft kann sich nur selbst beschenken. Dass sie unter den Misserfolgen der letzten Wochen leidet und besonders nach dem Bad in Konstanz am Boden lag, versteht sich von selbst. Ganz deutlich ist in dieser Woche deshalb eine Aufbruchsstimmung spürbar geworden. Die Söflinger Mannschaft will sich am Sonntag zurückmelden und zu neuen Ufern aufbrechen. Wenn ihr ein Erfolg gelänge, täte sie sich selbst den allergrößten Gefallen. Sie will aber auch ihren Fans in der Kuhberghalle mit einer starken Leistung und möglichst auch mit einem Sieg ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen.

Es gab in dieser Woche auch nicht im Ansatz ein Scherbengericht. Wir alle waren vielmehr bemüht, alles dafür zu tun, damit unsere Mannschaft die Chance hat, sich selbst wieder aufzurichten. Viele einzelne Gespräche und solche in kleinen Gruppen, aber auch im Interna der Mannschaft sollten dazu Beiträge leisten und den Rücken stärken. Niemand war auf der Suche nach Schuldigen, alle aber der festen Überzeugung, dass wir es nur gemeinsam schaffen können, den momentanen Trend zu wenden.

Dafür brauchen wir auch die Hilfe der Fans. Dass sie von ihnen gerade jetzt nicht im Stich gelassen wird, ist der derzeit größte Wunsch unserer Mannschaft. Sie weiß, dass sie einziges wieder gut zu machen hat. Und genau das will sie. Es würde deshalb unglaublich viel nützen, wenn gerade in der jetzt besonders schweren Lage besonders viele Zuschauer den Weg auf den Kuhberg finden würden, nicht um die Söflinger dort leiden, sondern um sie gewinnen zu sehen.

Die nüchterne Lage ist wie folgt: Nach der Niederlage in Konstanz stehen wir auf dem 10. Tabellenplatz und damit auf dem ersten Abstiegsplatz. Um nicht komplett den Anschluss nach oben zu verpassen, zählt nur ein Sieg gegen den Aufsteiger, die SG Pforzheim-Eutingen. Das letzte Heimspiel im Jahre 2010 wird also ein absolutes 4-Punkte-Spiel gegen den Tabellenzwölften. Wer gewinnt, kann sich vom Abstiegsgespenst zumindest einmal bis zum nächsten Spiel verabschieden. Mit Unterstützung der heimischen Fans konnte unsere Mannschaft von den seitherigen 6 Heimspielen immerhin 4 gewinnen. Die Statistik spricht also in doppelter Hinsicht für uns.

Die Gäste haben eine vergleichbar schwere Ausgangslage. Aus den letzten drei Spielen konnten sie keine Punkte holen. Im Unterschied zu uns haben sie die Spiele jedoch jeweils nur mit einem Tor verloren. Auch in der Goldstadt dürften die Nerven allerdings ein stückweit blank liegen.

Um unsere Negativserie beenden zu können, müssen wir die Ruhe bewahren. Panik und Hektik würden uns nicht weiter bringen. Es ging darum, mit Nachdruck weiter zu arbeiten. Wieder einmal hat Mike Wolz in dieser Woche unsere Mannschaft auf das bevorstehende Spiel perfekt vorbereitet und die Marschrichtung präzise vorgegeben. An unserer Mannschaft liegt es, die Vorgaben umzusetzen. Dazu müssen die Köpfe frei und die Besinnung auf die eigene Stärke möglich sein.

Kleine Weihnachtsgeschenke gibt es am Samstag für alle Fans. Und die Spielerfrauen legen sich mit dem Verkauf von Glühwein und hausgebackenem Kuchen mächtig ins Zeug zu Gunsten des KNALLBONON, der Aktion zur Förderung der Erforschung und Behandlung kindlicher Leukämien an der Universitätsklinik Ulm.

Viele wollen alles geben, um der Söflinger Mannschaft wieder Mut zu machen, sie wieder aufzurichten und ihr zu zeigen, die Messe ist noch lange nicht gelesen. Am Sonntag soll sie neu zelebriert werden als Hochamt des Söflinger Handballs in der 3. Handball-Bundesliga Süd. Dass wir zur Recht in dieser hohen Klasse sind und damit zu den 100 besten Mannschaften Deutschlands zählen, soll am Sonntag wieder deutlich werden. Endlich wieder einmal.", so der stellvertretende Vorsitzende der TSG, Uli Gebhard.



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