Ulm News, 01.12.2016 15:09
Wände fallen für ein neues Museumscafé
Sonst konzipiert sie Ausstellungen und hat über wertvolle Gemälde oder Skulpturen zu wachen. Im Augenblick sind Dr. Helga Gutbrods Alltagsgeschäft eher die Trümmerhaufen, das, was die Bauarbeiter an allen Ecken und Enden des Edwin Scharff Museums am Neu-Ulmer Petrusplatz aus den Wänden und von den Decken holen. Das Museum wird seit Herbst umgebaut.
Und mit ein bisschen Fantasie kann man schon viel sehen zwischen den Schuttbergen und durch die neuen Wandöffnungen hindurch. Aktuell ist der Eingangsbereich dran. Das Museum wird nämlich um einen neuen Eingangsbereich und ein Café erweitert. Danach wird auch der Museumseingang, der sehr verdeckt liegt, besser zu finden sein. Museumsleiterin Gutbrod erklärt: „Seit der Eröffnung des Museums 1999 wird die schwere Auffindbarkeit des Museums bemängelt, da der Eingang vom Turm der Petruskirche verdeckt wird. Zugleich war das multifunktionale Foyer des Museums, das den Museumsshop, die Kasse, eine Garderobe und einen Wartebereich umfasste, mit etwa 150 Quadratmetern nicht allzu groß. Zumal das Museum seit seiner Erweiterung im Jahr 2009 jährlich etwa 36 000 Besucherinnen und Besucher zählt.“ Daher wird der neue Eingang nach links verlegt, erweitert und repräsentativer gestaltet. Der Durchbruch zum Petrusplatz erfolgt in wenigen Tagen. Dann wird die Außenwand des künftigen Museumscafés nach vorne unter den Arkadengang verlegt. Das Café wird später durch eine mobile Glaswand vom Foyer getrennt und kann so auch außerhalb der Museumszeiten öffnen. Im Augenblick werden die Wände vom Foyer zum Café durchgebrochen und die Deckenverkleidung entfernt. Dadurch ermöglichen sich völlig neue Sichtachsen und die Größe des künftigen Cafés ist schon abzusehen. Außerdem wird die Glasfront zum Innenhof zu öffnen sein, so dass dieser im Sommer ebenfalls bewirtschaftet werden kann. In den neu gestalteten Eingangsbereich wird nach dem Umbau auch der Museumsshop integriert. Neben den Arbeiten am Café-Foyer-Bereich wird außerdem an weiteren Stellen des Neubaus, in dem das Kindermuseum und die Ernst-Geitlinger-Ausstellung untergebracht sind, gearbeitet. „Dort erneuern wir die technische Ausstattung und das Museum wird inklusiver werden,“ erklärt Gutbrod. Rund 80 Prozent der Bausumme gehen nämlich in die technische Sanierung, von der die Besucher direkt profitieren werden, die sich ihnen aber nicht unbedingt sichtbar präsentieren. So fließt das meiste Geld in die dringend notwendige technische Sanierung, in Klimatisierung, Brandschutz und Alarmanlagen sowie in die Heizung des Verwaltungstraktes.



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