Ulm News, 30.11.2010 10:19
Wissen ist beste Waffe gegen AIDS
Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember 2010 erklärt die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis: Wissen ist beste Waffe gegen AIDS.
Mit 3 000 HIV-Neuinfektionen hat Deutschland eine der niedrigsten Neuinfektionsraten in Europa. Dies ist aber kein Grund für Entwarnung, denn das Risikobewusstsein beim Thema AIDS geht zurück.
So ergibt eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dass heute nur noch 29 Prozent der Gesamtbevölkerung und 38 Prozent der 16- bis 20- Jährigen AIDS als eine gefährliche Krankheit bezeichnen. 1993 waren es noch 61 Prozent. Diese Einstellung birgt die Gefahr, eine Infektion zu unterschätzen und unnötige Risiken durch ungeschützten Geschlechtsverkehr einzugehen. „Dauerhafte Kampagnen in den Medien und die Behandlung des Themas AIDS im Schulunterricht sind deshalb genauso wichtig wie früher,“ so Mattheis.
„Außerdem gilt an diesem Tag unser Augenmerk den Menschen mit HIV“, so Mattheis weiter. „Mehr als zwei Drittel der mit HIV infizierten Menschen in Deutschland sind berufstätig. Die Angst vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Kündigung ist jedoch das größte Problem. Hier muss noch viel getan werden um Stigmatisierung und Diskriminierung abzubauen.“
Der Welt-AIDS-Tag wird seit 1988 jährlich am 1. Dezember begangen. Damals sprachen sich die Gesundheitsminister auf einem Weltgipfel für eine von sozialer Toleranz geprägte Gesinnung und einen intensiveren Austausch von HIV- und AIDS-bezogenen Informationen aus.




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