Ulm News, 22.11.2010 15:36
Alexander Wetzig will Einspruch gegen Strafbefehl einlegen
Der Ulmer Baubürgermeister Alexander Wetzig will Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegen. Das berichtet die Südwest Presse. Wetzig war wegen Beihilfe zum Vereiteln der Zwangsvollstreckung mit 90 Tagesätzen zu je 120 Euro bestraft worden. Er hatte ein halbes Jahr 500 000 Euro von seinem Freund, dem Stararchitekten Stephan Braunfels, auf seinem Konto geparkt.
Wer nun gedacht hatte, das mehr als unleidige Thema um die 500 000 Euro, die auf dem Konto von Alexander Wetzig geparkt worden sind, ist mit dem Strafbefehl zu Ende, der hatte sich getäuscht. Baubürgermeister Alexander Wetzig akzeptiert den Strafbefehl nicht. Ebenso wie sein Freund Stephan Braunfels, der Wetzig die halbe Million Euro auf dessen Konto überwiesen hatte.
Der Ulmer Baubürgermeister will offenbar einen Freispruch. Zu diesem hofft er zu kommen, weil Ursprung der Transaktionen, die Wetzig übrigens noch nie öffentlich er- undgeklärt hat, ein Streit zwischen Braunfels und dem Freistaat Bayern ist. Warum dann aber das Verstecken von 500 000 Braunfels-Euro plötzlich nicht mehr strafbar sein soll, nur weil sich Braunfels vom Freistaat schlecht behandelt fühlte, das weiß wohl vor allem der Rechtsanwalt von Wetzig. Ob sich der Baubürgermeister mit dem Einspruch ein Gefallen tut, ist stark zu bezweifeln. Denn so bleibt er im Rathaus und in der Öffentlichkeit weiter im Gespräch.



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