Ulm News, 19.07.2016 15:45
Gegen Baum und den Abhang hinunter
Zwei Schwerverletzte forderte am Montagabend ein Verkehrsunfall bei Erbach. Text/Fotos: Thomas Heckmann
Ein 21-Jähriger war gemeinsam mit einer 20-Jährigen gegen 21 Uhr in einem Pkw auf der B311 von Donaurieden kommend in Richtung Erbach unterwegs, als er wenige hundert Meter vor dem Ortseingang nach rechts von der Fahrbahn ab kam. Die Polizei ermittelte, dass er zu schnell unterwegs war. Der Nissan prallte frontal gegen einen Baum und stürzte dann rund acht Meter tief einen Abhang hinunter. Unten blieb das Auto dann auf dem Dach liegen. Die Unfallzeugen alarmierten die Rettungskräfte und leisteten Erste Hilfe. Gemeinsam mit den DRK-Ersthelfern aus Erbach und Donaurieden versorgten sie die Verletzten. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Auto befreien, seine Beifahrerin war in dem Autowrack eingeklemmt. Die Feuerwehr musste Teile der Karosserie aus dem Auto herausschneiden, damit die Eingeklemmte befreit werden konnte. Rettungsdienst und Notarzt kümmerten sich in der Zeit um die Verletzten. Die Feuerwehr Erbach brachte zusätzlich zur normalen Ausrüstung für Verkehrsunfälle ihre neue Drehleiter an die Einsatzstelle, um dann die Verletzten mit einer Schleifkorbtrage unter der Drehleiter hängend schonend den Abhang nach oben zu bringen. Die über 600.000 Euro teure Drehleiter wurde erst am Sonntag offiziell in Betrieb genommen und war dann schon am Montagabend ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Rettung. Die beiden Insassen wurden schwer verletzt in Ulmer Kliniken gebracht. Bis zur Bergung des Unfallautos musste die Bundesstraße rund zwei Stunden voll gesperrt werden. Text/Foto: Thomas Heckmann





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