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Ulm News, 06.11.2010 15:01

6. November 2010 von Thomas Kießling
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Feuerwehr rettet verletzte Frau beim Rußenschloß


Die Blaubeurer Feuerwehr hat heute Mittag eine schwer verletzte Frau beim Rußenschloß gerettet.  Sie hatte sich beim Wandern verletzt.

Die Feuerwehr Blaubeuren wurde gegen 12.30 von der Leitstelle Ulm mit einer Kleingruppe zur Hilfeleistung für den Rettungsdienst zum Rußenschloß gerufen. Ein Frau solle sich schwer verletzt auf einem Felsplateau am Rußenschloß befinden. Nach der Rückmeldung des diensthabenden Zugführers Thomas Striebel entschied dieser sofort die Alarmstufe zu erhöhen, da das Gelände dort bekannt schwierig ist und voraussichtlich ein höherer Personalbedarf notwendig sein würde. Zeitgleich wurde von der Leitstelle die Bergwacht Blautal alarmiert. Nach kurzer Zeit hatte der Zugfüher und der geländegängige Vorausrüstwagen zusammen mit dem Rettungsdienst das Gebiet erreicht. Der Notarzt wurde vom geländegängigen Feuerwehrfahrzeug aufgenommen und schnell zur Einsastzstelle gebracht, die restliche Besatzung des Rettungswagens musste einen Fußmarsch auf sich nehmen. Bei der Erkundung am Rußenschloß konnte keine Person gefunden werden, jedoch konnten Angehörige der Frau angetroffen werden, die die Rettungskräfte zum benachbarten Knoblauchfelsen schickten. Auf dem Plateau des Knoblauchfelsens konnte die beim Wandern verunglückte Frau mit einer schweren Beinverletzung aufgefunden werden. Sofort wurde sie vom Notarzt versorgt, während die ersten Feuerwehrkräfte mit der inwischen nachgerückten Mannschaft mit Absturzsicherunggerät und einer speziellen Rettungswanne den schonenden und sicheren Transport aus dem felsigen und steilen Gelände vorbereiteten. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst konnte die Frau anschließend gesichert und geschützt von der Feuerwehr aus dem Gelände gerettet werden. Vom sicheren Boden aus ging es dann noch mehrere hundert Meter über Wanderwege zum Rettungswagen. Die inzwischen eingetroffene Bergwacht Blautal unterstützte hierbei als Tragehilfe bis zum Rettungswagen. Etwa 45 Minuten nach Absetzen des Notrufs war die Frau im Rettungswagen und konnte zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus verbracht werden.



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